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CDU und WGV: Gerätehaus angehen

08.02.2012 | 17:54 Uhr
CDU und WGV: Gerätehaus angehen
CDU und Wählergemeinschaft streben einen baldigen Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Friedrichsfeld an der B 8 an. Foto: Heiko Kempken

Voerde.  CDU und Wählergemeinschaft Voerde (WGV) fordern unabhängig voneinander unisono, die Thematik Feuerwehrgerätehaus in Friedrichsfeld offensiv anzugehen.

Beide Fraktionen verweisen auf die für das fristgerechte Erreichen eines Bereiches der Heidesiedlung ungünstige, weil dezentrale Lage des Gebäudes an der Böskenstraße 10. Für die Zeit von der Alarmierung bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle gilt eine Hilfsfrist von maximal acht Minuten. CDU und WGV wollen sich für einen baldigen Neubau an der B 8 einsetzen. „Wir müssen darauf drängen, dass das kurzfristig geschieht“, betont Christian Garden.

An bestehenden Gebäuden orientieren

Für den WGV-Fraktionsvorsitzenden wäre 2013 die Zielvorgabe für eine Realisierung. Über den Verkauf des frei werdenden Grundstücks an der Böskenstraße als Wohnbaufläche ließe sich seiner Ansicht nach ein Teil der Maßnahme gegenfinanzieren. Garden hält zudem für einen Neubau keine großen architektonischen Planungen für erforderlich, man könne sich hier an den bereits bestehenden Feuerwehrgerätehäusern orientieren.

CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Dieter Langenfurth setzt, soweit finanziell machbar, auf eine Umsetzung in den nächsten ein bis drei Jahren und fordert, die entsprechenden Fördermöglichkeiten zu prüfen.

Worauf CDU und WGV im Fall des Feuerwehrgerätehauses in Friedrichsfeld nun aktuell drängen, wird im Brandschutzbedarfsplan, der 2010 fortgeschrieben wurde, angeführt: „Im nordöstlichen Bereich (Heidesiedlung) kann es zu Überschreitungen der Hilfsfrist kommen. Bei einer Neugestaltung des Gerätehauses sollte dieser Punkt Berücksichtigung finden“, heißt es.

Die Empfehlung: „Sollte sich in Zukunft die Notwendigkeit der Verlegung ergeben, könnte man mit einer Wache im südöstlichen Bereich von Friedrichsfeld eine 100%-Abdeckung innerhalb der Hilfsfrist erreichen.“

Das Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Friedrichsfeld ist das einzige im Stadtgebiet, das sich noch in einem Altbau befindet. 1993 war es zuletzt renoviert worden. Insgesamt wird es im Brandschutzbedarfsplan mit „noch gut“ bewertet. Es sei noch funktionsfähig, so Dezernentin Simone Kaspar. Was einen möglichen Alternativ-Standort angeht, gebe es noch keine konkreten Überlegungen. Man sei in Gesprächen.

Petra Keßler

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