Caféteria im Hallenbad weiter verwaist

Voerde..  Seit etlichen Monaten ist der Caféteria-Betrieb im Hallenbad verwaist. Nachdem sich der Vorpächter anders orientiert hatte, war die Stadt vor rund einem Dreivierteljahr auf die Suche nach einem neuen Betreiber/einer neuen Betreiberin gegangen. Die von ihr auf ihrer Internetseite geschaltete Ausschreibung, deren Frist am 30. September 2014 endete, zeigte am Ende keinen Erfolg. Drei Bewerbungen gingen nach damaligen Angaben des Ersten Betriebsleiters des Kommunalbetriebs (KBV), Wilfried Limke, seinerzeit bei der Stadt ein. In zwei Fällen habe man ernsthaft gesprochen. Es sei schließlich bis zu Vertragsverhandlungen gekommen, doch dann kurz vor dem Abschluss wurde der Rückzug angetreten, wie Limke berichtet. Dass die Rahmenbedingungen für einen Betreiber, der mit dem Caféteria-Betrieb allein Geld verdienen muss, schwierig sind, verhehlt der erste KBV-Betriebsleiter nicht. Die Wirtschaftlichkeit sei in diesem Fall „grenzwertig“. Im Sommer findet im Hallenbad drei Monate lang kein Badebetrieb statt. Außerdem dürfen die Schüler des benachbarten Gymnasiums die Caféteria während der Schulzeit nicht betreten. „Die Regelung bleibt, dass sich das Gymnasium selbst versorgt“, betont Limke.

Die Stadt sucht ihm zufolge zurzeit noch nach einer Alternative für den Caféteria-Betrieb. „Aber nicht mehr so lange“, kündigt Limke an. Sollte keine Lösung gefunden werden, erwägt die Stadt „in der letzten Betrachtung“, alternativ einen Automaten aufzustellen, an dem die Besucher des Voerder Hallenbades Getränke und Süßigkeiten ziehen können.