Beste Versorgung auch im Fahrzeug

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Was wir bereits wissen
DRK-Kreisverband nimmt neuen Krankentransportwagen in Betrieb. Auch ein weiter entwickelter Notfallrucksack gehört zur Ausrüstung. Dank an die Fördermitglieder.

Dinslaken..  Dank seiner Fördermitglieder kann der DRK-Kreisverband Dinslaken-Voerde-Hünxe einen neuen Krankentransportwagen in Betrieb nehmen. In Dinslaken fand jetzt die Schlüsselübergabe statt. Kreisgeschäftsführer Joachim N. Liersch und 1. Vorsitzender Dr. Kurt Gerritz überreichten die Fahrzeugschlüssel an Fahrdienstleiter Markus Ivens.

Zu den Hauptaufgaben des DRK gehört es nicht nur, Erste Hilfe zu leisten und andere Menschen darin auszubilden, sondern auch dafür zu sorgen, dass Verletzte in Krankenhäuser geschafft werden können. Häufig genug tritt auch der Fall ein, dass aus medizinischen oder auch aus persönlichen Gründen eine Krankenhausverlegung notwendig wird.

Externer Defibrillator

Um Krankenhauspatienten die möglichst beste Versorgung angedeihen zu lassen, sind nicht nur moderne Krankenhausausstattungen notwendig, sondern ebenso moderne Transportfahrzeuge. Dies führt zur Weiterentwicklung der Krankentransport- und Rettungsfahrzeuge. Der Aufenthalt im Fahrzeug soll vor allem unter Berücksichtigung moderner medizinischer Ausstattung zum Wohle des Patienten sein.

Bestandteil der Fahrzeugausrüstung ist unter anderem ein Notfallrucksack, der auch einen automatischen externen Defibrillator enthält. Dieses Gerät ist Bestandteil einer KTW-Ausrüstung in Deutschland. Obgleich einige Ausrüstungsgegenstände für KTW nicht zwingend vorgesehen sind, ist auch dieser neue KTW für eine adäquate Patientenversorgung mit Blutdruckmeßgerät, Stethoskop, Ausrüstung zur Ruhigstellung der Halswirbelsäule, Pulsoximeter, Blutzuckermessgerät, Diagnostikleuchte und Vakuummatratze ausgestattet.

Besatzung fachlich ausgebildet

Neben aller Technik ist die Besatzung des Krankenfahrzeugs das mit entscheidende Element. Sie alle sind fachlich ausgebildet.

Für Patienten, die auf einen Rollator angewiesen sind und diesen auch im Krankenhaus benutzen wollen, wurde eine spezielle Transportvorrichtung eingebaut. Mit einer auffälligen Sondersignalanlage durch eine neuartige LED-Technik und gut hörbaren Akustik im Falle einer Fahrt mit Blaulicht und Signalhorn sollen die Verkehrsteilnehmer auf einen Sondereinsatz aufmerksam gemacht werden. Denn die DRK-Fahrer stellen durchaus fest, dass Sondersignale nicht immer beachtet werden.