Bergingenieure feiern und helfen Kindern

Dinslaken..  Die Mitglieder des Rings Deutscher Bergingenieure (RDB) haben am Samstag nicht nur ihr traditionelles Winterfest gefeiert, der Abend in der voll besetzten Kathrin-Türks-Halle, den der Bezirksverein Niederrhein organisiert hatte, zahlt sich auch für den Verein „Gänseblümchen“ aus. Der Aufforderungen von Vorsitzenden Silvo Magerl kamen die Gäste gerne nach und spendeten für den Verein, der sich um krebskranke Kinder kümmert. Im Verlauf des Abends konnten 623,50 Euro für den guten Zweck eingenommen werden, der RDB-Niederrhein rundete den Betrag auf 700 Euro auf.

Die Verdienste der Bergleute würdigte Bürgermeister Dr. Michael Heidinger in seiner Grußansprache. In dieser Rede wies er auf die starke Verbundenheit der Stadt und der gesamten Region mit dem Bergbau hin und dankte den Bergleuten und dem RDB für die geleistete Arbeit. „Der Rückzug aus der deutschen Steinkohle ist ein energie- und wirtschaftspolitischer Fehler“ , und verwies so auf die Abhängigkeit vom Ausland und die Abwanderung von Know-how.

Als einer der kulturellen Höhepunkte in diesem Jahr kündigte Heidinger die Eröffnung der Ruhrtrienale - das „International Festival of the Arts“ - im KreativQuartier (KQL, ehemaliges Zechengelände) in Dinslaken-Lohberg an.

Der Entertainer, Magier und Bauchredner Perry führte anschließend mit viel Witz und Pep durch das abwechslungsreiche Abendprogramm. Die „TJ-Wheels“ begeisterten mit dynamischer Akrobatik. Das Publikum wurde bei den Interpretationen der Sängerin „Sarah Schiffer“ zum Mitmachen und Mitsingen animiert. 25 Tänzerinnen der Ruhrgarde Mülheim vollendeten das Programm durch ihre mitreißenden preisgekrönten Choreografien. Die TeddyBoys spielten schließlich bis in den frühen Morgen zum Tanz auf.