Bei sich sparen

Sparliste: Steuererhöhungen gehen mit weiteren massiven Einschnitten an allem, was zur Wohn- und Lebensqualität in Voerde gehört, einher. (...) Der Auftrag, Schulen, Sportstätten etc. in Stand zu halten, wird seit Jahren nicht erfüllt und wird in Schulen immer mehr von Fördervereinen übernommen. Den (Förder)vereinen und damit ehrenamtlicher Arbeit plant man, Leistungen zu entziehen und nimmt damit in Kauf, deren Existenz zu zerstören. Und das obwohl z.B. bei Gründung des Fördervereins der Bücherei Friedrichsfeld, nach meiner Erinnerung, dieser Zuschuss mündlich zugesagt wurde. Im Vertrag mit der ehrenamtlich sehr gut geführten Bücherei ließ man sich seitens der Stadt aber offen, diesen Zuschuss alle 2 Jahre zu prüfen. Muss selbst bei solchen Verträgen auf die „Hintertüre“ geachtet werden? (...) Man plant „türkische Hochzeiten“ neben klein- und mittelständischen Betrieben mit Wohnhäusern und nimmt in Kauf, dass diese sich eine andere Stadt als Standort suchen. Das aber sind doch die Betriebe, die in Voerde noch Steuern zahlen. (...) Teure Immobilienankäufe werden seitens der Stadt in Erwägung gezogen, obwohl kein (?) Geld da ist. Wurden nicht zuvor städtische Grundstücke und Immobilien zu „kleinen“ Preisen an Privat verkauft? Bald haben wir bestimmt auch Geld für die Rettung der hohen Vorstandsgehälter der Sparkasse über ...und ...und ...und (...). Erst einmal sollten Entscheidungsträger der Stadt Voerde in ihrer Verantwortung für alle Bürger bei sich selbst anfangen zu sparen, dann könnte an Ratssitzen gespart werden, u.s.w. Ich hoffe, dass die Mehrheit der Bürger sich endlich traut, offen die eigene Meinung in diese Stadt einzubringen (...).