Bandidos Dinslaken wollen Clubheim in Voerde-Friedrichsfeld eröffnen

Die Bandidos vom Chapter „Riverside“ wollen sich in Voerde-Friedrichsfeld niederlassen. Das Archivbild zeigt ein von der Polizei überwachtes Bandidos-Treffen in Dinslaken am 4. Juli 2010.
Die Bandidos vom Chapter „Riverside“ wollen sich in Voerde-Friedrichsfeld niederlassen. Das Archivbild zeigt ein von der Polizei überwachtes Bandidos-Treffen in Dinslaken am 4. Juli 2010.
Foto: Heiko Kempken / WAZ FotoPool
Die Bandidos des Chapters Dinslaken haben offenbar ein neues Domizil gefunden: Der MC Bandidos Riverside lädt im Internet zu Clubabenden in ein zuletzt leer stehendes Haus in Voerde-Friedrichsfeld ein. Die Polizei Wesel bestätigte das Vorhaben der Rocker, dort ein Clubheim zu etablieren.

Voerde.. Die Bandidos, Chapter Dinslaken, haben in Friedrichsfeld offenbar ein neues Domizil gefunden. Auf seiner Internetseite lädt der Motorradclub jedenfalls für jeden zweiten Freitag ab 20 Uhr zum Open House in ein zuletzt leer stehendes Lokal an der Alten Hünxer Straße ein.

Die Weseler Kreispolizeibehörde bestätigte auf NRZ-Anfrage, dass es Bestrebungen der Bandidos MC Dinslaken-Riverside gebe, unter besagter Adresse eine Unterkunft zu finden.

Polizei: keine Probleme mit Bandidos-Gruppe

Sie vermutet, dass es sich um die gleiche Gruppe handelt, die nach ihrem Weggang aus Dinslaken bei einem anderen befreundeten Motorradclub in Wesel-Lippedorf untergekommen sei.

Mit dieser Bandido-Gruppe habe es bisher keine Probleme gegeben, erklärte Polizeisprecher Jürgen Müller. Gleichwohl beobachte die Polizei angesichts auch der jüngsten Ereignisse in Duisburg die Szene.

Die Stadt Voerde will nun Kontakt mit dem in Bottrop wohnenden Eigentümer des Lokals an der Alten Hünxer Straße aufnehmen und eruieren, was damit passieren soll, kündigte Bürgermeister Leonhard Spitzer an. Auch soll das Vorhaben ordnungsrechtlich geprüft werden (Konzession, Brandschutz etc.).

In Dinslaken gründete sich Anfang 2012 eine Ortsgruppe des Motorradclubs Gremium – das Chapter „Türkiye Bosporus“. Etwa 350 bis 400 Mitglieder feierten am 15. Januar auf der Trabrennbahn.

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