Bad in trockenen Tüchern
13.01.2009 | 19:09 Uhr 2009-01-13T19:09:58+0100PROJEKT. Die "Dinbad" wartet zurzeit auf die Baugenehmigung. Im Mai soll die Baustelle am Volkspark eingerichtet werden. Anfang Oktober nächsten Jahres können Lehr- und Sportbecken fertig sein.
DINSLAKEN. Mit dem Neubau des Hallenbades am Volkspark soll im Frühsommer begonnen werden. Seit kurz vor Weihnachten liegen die Pläne der Stadt zur Genehmigung vor. "Wir denken daran, die Erd- und Rohbauarbeiten am 23. April zu vergeben", erklärte gestern Michael Hörsken, Technikchef der Stadtwerke und Geschäftsführer der Dinslakener Bäder GmbH ("Dinbad").
Mitte Mai würde demnach die Baustelle eingerichtet; zeitgleich will man mit ersten Abbrucharbeiten loslegen. Den Start der Rohbauarbeiten für den ersten Bauteil hat man laut Hörsken auf den 21. Juli terminiert.
Kleinere Änderungen rund ums Planschbecken
Mit der Fertigstellung des ersten Bad-Abschnitts rechnet der Chef der "Dinbad", einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Stadtwerke, für Anfang Oktober nächsten Jahres. Ab dann können das neue Lehr- und Sportschwimmbecken sowie die Wasserrutsche genutzt werden. Die fertigen Schwimmanlagen werden über einen provisorischen Eingang fürs Publikum erreichbar sein, während nebenan der Abriss des alten Volksparkbades läuft. Spätestens Ende 2011 soll der gesamte Sport- und Freizeitkomplex zur Verfügung stehen.
Michael Hörsken: "Am Planschbecken, das mit weiteren Einrichtungen des Bades zum zweiten Bauabschnitt gehört, haben wir kleinere planerische Änderungen vorgenommen, um es noch attraktiver zu gestalten. Außerdem wird es eine Spielecke geben."
"Wenn die Baugenehmigung zeitig kommt und es keine Probleme bei den Erdarbeiten gibt, liegen wir gut im Plan", so Hörsken.
Ein Projekt von 10,5 Millionen Euro
Die Kosten für Abriss und Neubau belaufen sich nach dem gegenwärtigen Stand auf rund 10,5 Millionen Euro. Man hofft aber, den Preis durch weitere bauliche Optimierungen auf rund zehn Millionen Euro drücken zu können.
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