Auch Fahrräder brauchen eine Inspektion

Fahrradmechaniker Frank Zumbrock nimmt das Rad  unter die Lupe.
Fahrradmechaniker Frank Zumbrock nimmt das Rad unter die Lupe.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
In der Din-Manufaktur beginnt mit den steigenden Temperaturen die Saison. Und damit gibt es jede Menge Arbeit für das kleine Team.

Dinslaken..  In den vergangenen Tagen kündigte sich der Frühling schon einige Male mit reichlich Sonnenschein an und ließ das Quecksilber im Thermometer in angenehme Bereiche steigen. Für viele Radfahrer ist damit die neue Saison eröffnet, der eingestaubte Drahtesel wird aus der Garage geholt und raus geht es an die frische Luft.

Doch so groß die Vorfreude auf die Radelei auch sein mag, oft ist der Drahtesel nach der langen Ruhepause in einem Zustand, in dem Sicherheit und Fahrspaß nicht immer gewährleistet sind.

„Es ist wichtig, dass die Räder jetzt alle frühlingsfest gemacht werden“, sagt Frank Zumbrock, der in der Din-Maufaktur Fahrräder wieder auf Vordermann bringt. Seit dem vorletzten Wochenende, an dem sich der Frühling das erste Mal so richtig bemerkbar gemacht hat, herrscht in der Din-Manufaktur wieder Hochbetrieb. „Seit letzten Samstag ist hier die Hölle los“, berichtet Inhaberin Gisela Karußeit. Bis zu 30 Reparaturen erledigt das vierköpfige Team täglich - egal ob das Einstellen einer Schaltung, ein Reifenwechsel oder eine Rücklampe. Einmal im Jahr, so empfiehlt es Zumbrock, sollte der Drahtesel zur Inspektion, um durchgecheckt zu werden.

Doch worauf sollte man besonders achten? Jetzt, wo der Winter wieder in weite Ferne rückt und es länger hell ist, sind Reparaturen an der Lichttechnik eher rückläufig. Dennoch sollte jeder Radfahrer darauf achten, dass die Lampen in Ordnung sind, denn eine schnell hereinbrechende Dämmerung oder ein Wetterumschwung sind oft nicht absehbar.

Die Klassiker unter den fahrradtechnischen Vernachlässigungen bleiben jedoch platte und poröse Schläuche und Felgen, falsch eingestellte Lenker und Sättel oder nicht nachgezogene Handbremsen. Alles Dinge, die im Prinzip schnell ausgebessert werden können, sofern wenn man selber Hand anlegt oder ein Fahrradgeschäft aufsucht.

Denn letztlich leidet nicht nur der Fahrspaß, sondern auch die Gesundheit unter einem vernachlässigten Drahtesel. Rücken- und Kniebeschwerden sind häufig dadurch bedingt, dass Fahrer und Rad nicht aufeinander abgestimmt sind.

Din-Manufaktur-Inhaberin Gisela Karußeit verfolgt daher eine ganz einfache Philosophie: „Wenn das Fahrrad unterm Hintern nicht passt, macht es keinen Spaß“, witzelt sie.

Dass 2015 wieder ein gutes Jahr für Radfahrer wird - davon sind sie in der Din-Manufaktur jedenfalls überzeugt.