Anspruchsvolles Chorprojekt startet morgen

Voerde..  Am morgigen Samstag startet in der Sankt Elisabeth-Kirche in Friedrichsfeld erneut ein musikalisches Großprojekt, an dem sich alle Chöre der Stadt beteiligen können. Und auch Sängerinnen und Sänger, die sich keinem Chor angeschlossen haben, sind willkommen. Unter der Leitung von Stefan Büscherfeld wird die Messa di Gloria von Giacomo Puccini einstudiert und Mitte 2016 zur Aufführung gebracht. Nach dem ökumenischen Kirchentag 2013, als mit hunderten von Sängern unterschiedlicher Konfessionen die Mainzer Messe auf dem Rathausplatz vorgetragen wurde, soll die Puccini-Messe nun erneut zusammenführen, was beim Kirchentag viel Applaus und Lob geerntet hat. „Wir haben uns mit der Messa di Gloria viel vorgenommen, aber ich bin vom Erfolg des Projekts überzeugt“, sagt Büscherfeld. „Puccini ist anspruchsvoll, aber machbar.“ Er weist daraufhin, dass nicht nur konfessionell gebundene Chöre mitmachen sollen.

Am Samstag beginnen Vorbesprechung und Probe um 10 Uhr in Sankt Elisabeth an der Spellener Straße in Friedrichsfeld. Geplant sind dann monatliche gemeinsame Proben. Dann werden die Noten ausgehändigt, so dass die Chöre auch unter sich üben können. Zur Aufführung soll die „Gloria“ im Juni 2016 kommen. Zwei oder drei Aufführungen sind geplant, in Voerde und Dinslaken, vielleicht auch in Wesel. Pastor Heinz-Josef Möller von der Pfarrei Sankt Peter und Paul unterstützt das Projekt. „Mir klingt die Mainzer Messe noch im Ohr.“ Wenn sich so etwas wiederholen ließe, wäre das schon grandios und eine glänzende Werbung für die Chöre und die Gemeinden.