1010 Babys kamen 2014 auf die Welt

Dinslaken..  Die Geburten von mehr als tausend Babys, die allermeisten von auswärtigen Müttern, wurden vergangenes Jahr im Dinslakener Standesamt beurkundet. Die Eltern nannten ihre Stammhalter zumeist Ben, genau wie im Jahr zuvor. Bei den Mädchen war Sophie der Favorit, dicht gefolgt von Marie. Die beiden haben im Ranking der meist gewählten Mädchennamen die Plätze getauscht. Beliebt sind auch Emilia, Maria und Mia, bei den Jungen Leon, Elias, Luca und Noah.

Dass Mütter aus umliegenden Städten oft in Dinslaken entbinden, ist seit Jahren bekannt. Von den 1010 (2013: 1001) Neugeborenen kamen in 949 Fällen die Mütter aus einer anderen Kommune. Was überrascht: Nur 61 Babys hatten eine einheimische Mutter. Der Geburtentourismus funktioniert auch in umgekehrter Richtung. Im Standesamt weiß man, dass auch Dinslakener Mütter in vielen Fällen Spätgebärende sind und benachbarte Krankenhäuser mit spezieller Betreuung aufsuchen. Neugeborene müssen dort angemeldet werden, wo sie zur Welt kommen.