„Zeitliche Abwicklung kann etwas ins Hintertreffen geraten“

Winterberg..  „Das Sport- und Familienbad im Oversum-Komplex erhält eine bauliche und konzeptionelle Neuausrichtung“, berichtete die WP im Januar aus dem Bau- und Planungsausschuss. Demnach hatte eine Mehrheit des Gremiums dafür votiert, knapp 700 000 Euro in die Hand zu nehmen, um das Bad attraktiver zu machen. U.a. sollen Ruhe- und Aufenthaltsbereich neu gestaltet und eine Textilsauna soll eingebaut werden. Das ganze Projekt war in drei Module eingeteilt worden. „Wir haben seitdem zu den Überlegungen viele Anregungen bekommen, von denen wir einige in die Planungen einfließen lassen werden“, sagte Bürgermeister Werner Eickler im Hauptausschuss. Ein geplanter Wintergarten wird z.B. durch eine Schiebetür ersetzt.

Doch bis zur Realisierung wird wohl doch noch einiges an Wasser durch die Filteranlagen des Bades fließen. „Die planende Architektin steht nicht mehr zur Verfügung. Daher kann die zeitliche Abwicklung etwas ins Hintertreffen geraten. Aber dann machen wir bestimmte Dinge eben später“, so Eickler.

Bislang voll im Budget

Für das Kassensystem sei die Ausschreibung bereits gelaufen. Ob die anderen Arbeiten für Modul 1 (u.a. Eingang und Ruhezone) in den Sommerferien fertig gestellt werden können, sei noch fraglich. Es könne auch zwei Wochen später werden. Um während der sitzungsfreien Sommerwochen keine Zeit zu verlieren, hat der Hauptausschuss die Verwaltung ermächtigt, auch Aufträge über 25 000 Euro vergeben zu dürfen.

Das Modul 2 (u.a. Verlängerung Fensterfront) sollte eigentlich im Herbst fertig sein. Da man derzeit aber nicht genau wisse, wie weit die Planungen seien, „werde ich nicht zulassen, dass im Oktober noch mit Erdarbeiten begonnen wird“, so Eickler. Dann wolle man lieber bis zum Frühjahr warten. Schließlich liege man bislang voll im Budget.