Zahl der Mitglieder steigt auf mehr als 150

Brilon..  Die Landfrauen des Stadtverbandes Brilon zogen auf ihrer Jahreshauptversammlung im Sitzungssaal der Volksbank eine positive Bilanz des abgelaufenen Jahres 2014.

Das wichtigste vorweg: im Jahre 2014 sei die Zahl der Mitglieder im Briloner Stadtverband um 11 Damen auf mehr als 150 gestiegen, so die 1. Vorsitzende Reinhild Tacken nach Kaffee und Kuchen in ihrer Begrüßung.

Viele Aktivitäten

In ihren Jahresrückblick berichtete Reinhild Tacken von einer Vielzahl von Aktivitäten, wie die Ausrichtung des Kreislandfrauentages in Altenbüren, die Besichtigung der Firma Egger und die Fahrt zur Freilichtbühne in Hallenberg. In der Schützenscheune auf’m Esshoff habe man Kaffee getrunken, bei Canisius in Wülfte gefrühstückt und einen Handy- bzw. Smartphone-Kurs bei Julian Wilmes besucht. Allein an der Spurensuche in der Briloner Altstadt nahmen fast 40 Personen teil und an der Adventsfeier fast 60. Alles in allem könne man mit der Resonanz auf die angebotenen Veranstaltungen zufrieden sein und sei somit auf dem richtigen Weg, wenn selbst Leseabende gut angenommen werden.

„Ihr macht hier in Brilon einen schwer guten Job“, lobte Lucia Kühn vom Kreisvorstand der Landfrauen im Hochsauerlandkreis. „Was Ihr hier alles auf die Beine stellt, begeistert mich total“. Das sei längst nicht überall so, betonte Lucia Kühn in einem kurzen Statement über die Arbeit auf Kreisebene. Außerdem warb sie für eine Teilnahme am Kreislandfrauentag in Olpe bei Freienohl, eine Fahrt nach Holland und die Aktionstage in Soest, die unter dem Motto „Wir mischen mit“ stehen. Im Vorfeld der Aktionstage sei jetzt grünes Tuch auf den Markt gekommen, gewissermaßen als eine Art Erkennungszeichen für jede Landfrau. Wäre schön, so die Bäuerin aus der Nähe von Arnsberg, wenn sich auch die Briloner Landfrauen damit anfreunden könnten.

Kabarett vom Allerfeinsten

Abschließend wurden dann die Lachmuskeln mehr als arg strapaziert, mit Kabarett vom Allerfeinsten. Cilli Alperscheidt alias Wolfgang Mette war zu Gast. Die oder auch der stammt aus Finnentrop, kennt das Sauerland wie ihre (seine) Westentasche. Kreuz und quer, mit all seinen Eigenarten und Gepflogenheiten, hier hat Cilli Alperscheidt wohl den Menschen ziemlich genau aufs „Maul ge-schaut“. Vor allem den Bauern, die schon früh das stöhnen lernen müssen. Und drei Jungens müssen sie haben: der erste kriegt den Hof, der zweite wird für dumm gehalten und muss das Malochen machen und der dritte wird Pastor. Gerade deshalb habe es hier an Pastören nie gemangelt.

Das Sauerland sei quasi der Priesterlieferant der Diözese, oder wie Cilli Alperscheidt es nannte: „Das Mistbeet der Diözese“.