Winterberger Straßen stärker geschädigt

Nur eins von unzähligen Beispielen: Von Düdinghausen nach Usseln weisen gleich zwei Schilder auf die schlechten Straßenzustände mit.
Nur eins von unzähligen Beispielen: Von Düdinghausen nach Usseln weisen gleich zwei Schilder auf die schlechten Straßenzustände mit.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der Zustand der Straßen fällt in den sechs Altkreis-Städten nach der Wintersaison unterschiedlich aus - vor allem in Winterberg haben die Fahrbahndecken gelitten.

Altkreis..  Die Rutschpartien des Winters sind vorbei, die Straßen sind wieder frei - nun verärgern Risse und Schlaglöcher in der Fahrbahndecke so manchen Autofahrer. Der Zustand der Straßen fällt in den sechs Altkreis-Städten nach der Wintersaison unterschiedlich aus.

Marsberg

Der Zustand der Straßen in Marsberg hat sich laut Bauamtsleiter Werner Besche durch den relativ milden Winter nicht merklich verschlechtert. Da es kaum Dauerfrostperioden gegeben habe, halte sich die Anzahl der Aufbrüche in Grenzen. Auffälligkeiten, die eine besondere Unterhaltungspflicht der Stadt Marsberg aufgrund des Winters begründen, gebe es nicht. Wie jedes Jahr hat die Stadt mit den Unterhaltungsarbeiten an Stadtstraßen und Wirtschaftswegen nach den Osterfeiertagen begonnen.

Olsberg

Auch in Olsberg sind die Straßen wie nach jedem Winter ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden. Doch nach strengeren Wintern wie 2010/11 waren die Schäden stets wesentlich größer. „Wegen des milden Winters sind auch keine großen Schlaglöcher entstanden“, so Pressesprecherin Angelika Beuter. Turnusgemäß werden ab dem Frühjahr die normalen Straßenreparaturen vorgenommen. In diesem Rahmen werden dann auch Risse und kleine Schlaglöcher mit beseitigt.

Medebach

Bei den Medebacher Straßen ist die Stadt derzeit bei der Aufnahme der Winterschäden. Außergewöhnliche Besonderheiten konnten dabei bisher nicht festgestellt werden, teilt Bürgermeister Thomas Grosche mit. „Natürlich gibt es aber wie jedes Jahr die typischen Schadensbilder, für die ebenfalls wie jedes Jahr 50 000 Euro im Haushalt bereitgestellt wurden.“ Eine Festlegung der Maßnahmen könne erst nach Abschluss der Komplettaufnahme der Schäden erfolgen.

Winterberg

Nach einem ersten groben Gesamtüberblick ist es laut Alexander Vonnahme, Leiter der Winterberger Bauhofs, zu vermehrten Schäden wie im letzten Winter gekommen. Ursache dafür sei der häufigeren Frost- und Tauwechsel.

„Wenn es die Witterung zuließ, wurden entstandene Schlaglöcher zeitnah, während der Wintersaison mittels Kaltasphalt bereits geschlossen“, so Vonnahme. Weitere Straßenunterhaltungsarbeiten erfolgen dann mittels Heißasphalt und Rissevergussmittel, sobald es die Temperaturen zulassen.

Brilon

Schäden der Briloner Straßen liegen bisher etwas unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Das teilt Franz-Josef Schilling von der Briloner Bauverwaltung mit. „Besonders betroffen sind die vorgeschädigten, älteren Straßen in der Innenstadt.“

Sofortmaßnahme zur Verkehrssicherung sind bereits abgeschlossen - die tiefen Schlaglöcher sind bereits wieder gefüllt.

Die Aufnahme der Asphaltschäden wurde in der vergangenen Woche durch den Bauhof abgeschlossen. Die Reparaturarbeiten durch den Bauhof werden, so Schilling, ab „je nach Witterung“ in dieser Woche durchgeführt.

Hallenberg

„Da es nur wenige Perioden mit Frost- Tauwechsel gegeben hat, ­halten sich die Straßenschäden durchaus in Grenzen, aber es gibt sie natürlich“, so Markus Kißling von den technischen Diensten ­Hallenberg. „Alles in allem war der vergangenen Winter recht ­unspektakulär.“ Für das laufende Jahr gebe es daher keine besonderen Pläne.