Wie wäre es mit mehr Rückgrat?

Neuer Kreisverkehr..  Da ist man stolz auf die Einrichtung einer Bürgerbeteiligung, dann werden die Bürger aufgefordert, sich bei der Gestaltung des neuen Kreisverkehres für eine Variante zu outen, die große Mehrheit entscheidet sich für einen bestimmten Vorschlag, und dann plötzlich werden zwei neue Vorschläge in den Ring geworfen!


Werden die Bürger hier für dumm verkauft? Die Bürger der Stadt haben ein feines Gespür für ihre Stadt, und die Stadt steht und fällt mit ihren Bürgern und den von ihnen gewählten Politikern. Man sollte tunlichst nicht den Bürger verärgern mit solchen Handlungen; der Bumerang könnte zurückkommen. Für Brilon als Stadt des Waldes ist der Baum das Markenzeichen. Jeder sollte zu seinen Worten und Handlungen stehen und sich nicht wie ein Fähnchen im Winde drehen – Schleimer, Nach-dem-Munde-Redner und nur auf den eigenen Vorteil bedachte Menschen haben wir schon genug – wir brauchen Menschen, die klar und offen zu ihrer Meinung stehen und sich nicht beirren lassen auf ihrem Weg. Bei allen Projekten gibt es ein Für und Wider, aber nicht immer auf sein eigenes Wohl, sondern das Wohl der Allgemeinheit bedacht sein. Wie soll ein Hansetag gestemmt werden, wenn schon bei solchen „Kleinigkeiten keine Einigung erzielt werden kann?


Also unser Vorschlag: Wie wäre es mit dem Bau eines Rückgrates, damit jeder daran erinnert wird, zu seinen Worten und Taten zu stehen, also Rückgrat zu beweisen?


Roswitha und Heinz-Günther Heuel-Bonrath, Brilon-Gudenhagen