Werner Klann ließ zum 150. Mal zur Ader
08.12.2009 | 12:18 Uhr 2009-12-08T12:18:00+0100
Brilon. Eine Ehrung der ganz besonderen Art konnte Thomas Rüther, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, vornehmen: Er zeichnete Werner Klann aus Brilon für die 150. Blutspende aus.
Laut Aussage des Blutspendedienstes West in Hagen kam in den vergangenen 57 Jahren nur 142 Vollblutspendern diese Ehrung zuteil. Werner Klann ist somit einer der treuesten „Lebensretter” in NRW, Rheinland Pfalz und Saarland. Seine erste Spende brachte er 1969 hinter sich, die 50. im Jahr der Wiedervereinigung 1990.
Als Lehrer am Berufskolleg in Olsberg hat Werner Klann seit 2004 zehn Blutspendeaktionen organisiert, an denen fast 2000 Vollblutspenden (darunter 1033 Erstspenden) abgegeben wurden. Der Dank gilt ihm also nicht nur als Spender mit einer dazu noch seltenen Blutgruppe, sondern auch als Initiator, der viele junge Menschen zum Blutspenden animiert hat.
Martin Brumberg: 100 Blutspenden
Ebenfalls herausragend ist die 100. Blutspende von Martin Brumberg aus Gudenhagen. Er und seine Frau Karin (75. Blutspende) sind Vorbilder für zwischenmenschliches, soziales Engagement.
Für die 50. Spende wurden geehrt: Wilhelm Elias, Heinz Ester, Anneliese Hengesbach, Ralf Jung, Angelika Karte (alle Brilon), Siegried Gross (Alme), Gerhard Göddecke (Altenbüren), Peter Kleinschnittger (Bontkirchen), Heinz-Josef Lange (Madfeld), Thomas Becker (Rösenbeck), Heinrich-Josef Beele, Karin Beele (beide Thülen).
Neue Aktionen
Für 75maliges Blutspenden wurden geehrt: Gerhard Becker, Reinhard Bönner, Hubertus Frigger, Markus Hanke (alle Brilon), Ludger Janssen (Alme), Karin Brumberg ( Gudenhagen), Hans Rainer Schluer (Madfeld), Martin Pohl (Petersborn), Christa Bange, Hubert Funke (beide Scharfenberg).
Im kommenden Jahr wird das DRK Brilon einige Aktionen zur Gewinnung von Erstspendern unternehmen. Gesunde Menschen können ab 18 Jahren zum Aderlass gehen. Untersuchungen haben ergeben, dass Blutspenden auch nach der bisherigen Altersgrenze von 68 Jahren bei entsprechendem Gesundheitszustand problemlos möglich ist. Mit einem ärztlichen Artest kann man bis 72 Jahren spenden.
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