Werbe-Effekt für das Skidorf Neuastenberg

Die Snowboard-Slopestyle-Tour macht Station in Neuastenberg
Die Snowboard-Slopestyle-Tour macht Station in Neuastenberg
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die „Chill-and-Destroy (CAD) Snowboard-Slopestyle-Tour“ ist am kommenden Samstag zu Gast in Neuastenberg. Für das Skidorf ein wichtiger Marketing-Faktor.

Neuastenberg..  Die „Chill-and-Destroy (CAD) Snowboard-Slopestyle-Tour“ ist am kommenden Samstag zu Gast in Neuastenberg. Ski- oder Snowboardlaien können mit diesem Begriff vermutlich wenig bis nichts anfangen. Experten wissen jedoch, dass Slopestyle eine Wettkampfform aus Snowboard- und Trickski-Fahren durch einen Hindernis-Parcours ist, die in Sotschi vor einem Jahr zum ersten Mal auch olympische Disziplin war. Das Skidorf Neuastenberg profitiert von diesem Ereignis.

Flutlicht-Funpark

Die CAD-Tour ist laut Veranstalter die bedeutendste Nachwuchstour im gesamten deutschsprachigen Raum. Die Wettkampfserie macht in elf Wintersportgebieten in Deutschland, Schweiz, und Österreich Station, rund 100 Starter wollen in Neuastenberg dabei sein. Das Talent von so manchem Nachwuchs-Slopestyler wurde bei der CAD-Tour entdeckt und ebnete den Start in eine Profi-Karriere.

Das Neuastenberger Skigebiet Postwiese hat sich mittlerweile einen bedeutenden Namen bei den Snowboard-Fans erarbeitet. Zum 11. Mal macht der CAD-Tross Halt in Neuastenberg, doch viele Teilnehmer und Gäste kommen nicht nur zur Veranstaltung selbst, sondern auch losgelöst davon gerne wieder, weil die Postwiese mit ihrem extra für diese Sportart angelegten Flutlicht-Funpark sowohl für Anfänger als auch für geübte Fahrer viel Spaß auf den breiten Pisten verspricht. Und hält.

Die Vorbereitungen für das Großereignis gehen laut Meinolf Pape, dem Sprecher der Postwiese-Liftgesellschaft, gut voran. Die derzeitige Wetterlage sei – abgesehen davon, dass der Naturschnee ausbleibt – optimal, so dass Tag und Nacht viel Schnee produziert werden könne.

Spannung für die Zuschauer

Ab heute fängt das postwiesen-eigene „Shape“-Team damit an, den Hindernis-Parcours für die Teilnehmer zu modellieren und die entsprechenden Hindernisse, die sogenannten „Obstacles“, einzubauen. Die gesamte Piste muss so präpariert werden, dass sie den international gültigen Wettkampfanforderungen entspricht.

Spektakuläre Bilder verspricht Meinolf Pape den Zuschauern, auch jenen, die nicht vom Fach sind. Die Slopestyle-Sportler fahren einen hohen Anlaufturm hinunter, um genug Schwung für ihre Figuren, Tricks und Sprünge zu bekommen. Eine Jury bewertet die gezeigten Leistungen.

Die Qualifikations- und Finalwettkämpfe finden am kommenden Samstag bis nachmittags statt, anschließend ist der Funpark täglich bis in die Abendstunden für jedermann geöffnet.