Wer sich engagiert, erhält den V.I.P.-Ausweis

„VIP-Karte“ für ehrenamtliches Engagement in Olsberg (v.li.): Bürgermeister Wolfgang Fischer, Karina Wallmeier und Elisabeth Nieder.
„VIP-Karte“ für ehrenamtliches Engagement in Olsberg (v.li.): Bürgermeister Wolfgang Fischer, Karina Wallmeier und Elisabeth Nieder.
Foto: Sadt Olsberg
Was wir bereits wissen
Die Stadt Olsberg belohnt Menschen, die sich in der Stadt ehrenamtlich engagieren, mit dem Ehrenamtsausweis.

Olsberg.. Ehrenamt lohnt sich doppelt in der Stadt Olsberg: Zum einen durch zahlreiche Projekte in Kernstadt und Ortsteilen, die nur durch Eigeninitiative und -einsatz möglich geworden sind. Und zum anderen durch den Ehrenamtspass: Damit haben Ehrenamtler in Olsberg nicht nur gute Karten, sondern sogar einen „V.I.P.-Ausweis“.

Und der bietet Bürgerinnen und Bürgern, die sich an den verschiedensten Stellen ehrenamtlich in Olsberg einsetzen, zahlreiche Vorteile. Im Herbst hatte der Ausschuss Bildung, Sport, Freizeit beschlossen, den Ehrenamtspass in Olsberg einzuführen. Vorbild ist die Familienkarte: Für Inhaber gibt es Vergünstigungen und besondere Leistungen bei heimischen Gewerbetreibenden aus Wirtschaft, Handel und Gastronomie, öffentlichen Einrichtungen und Vereinen. Art und Umfang bestimmen die Gewerbetreibenden selbst.

Mit dem Jahresbeginn startet die Stadtverwaltung mit dem Ehrenamtspass nun durch: Vereine und Organisationen können potenzielle „Kandidaten“ im Rathaus melden; Interessierte können sich zudem selbst bewerben. Weitere Informationen gibt es in einem Flyer, der im Rathaus ausliegt oder auf der Homepage der Stadt Olsberg unter www.olsberg.de heruntergeladen werden kann. Das Spektrum der Tätigkeiten ist überaus vielfältig, ergänzt Karina Wallmeier, zuständige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung: „Übungsleiter und Ausbilder können den Ehrenamtspass ebenso erhalten wie Menschen, die Lehr- und Vortragstätigkeiten in der beruflichen Aus- und Weiterbildung übernehmen, Erste-Hilfe-Kurse leiten, Hilfestellung und Betreuung für kranke Menschen oder Menschen mit Behinderung anbieten oder Kinder und Jugendliche außerschulisch betreuen.“

250 Stunden pro Jahr

Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr, im DRK, Vorstandstä-tigkeit oder auch Beiträge zur Umwelt- und Tierschutzerziehung oder in der Landschaftspflege sind weitere Möglichkeiten.

Wichtig: Inhaber müssen sich mindestens fünf Stunden pro Woche - also rund 250 Stunden im Jahr - engagieren und ihre Tätigkeit seit mindestens zwei Jahren unentgeltlich ausüben. Das Ehrenamt muss dabei bei einem Olsberger Verein oder einer Olsberger Institution ausgeübt werden. Hintergrund: „Es sollen Menschen profitieren, die sich in Olsberg engagieren - wo Ehrenamt erbracht wird, wird es auch honoriert“, so Elisabeth Nieder, Allg. Vertreterin des Bürgermeisters.

Zahlreiche Einrichtungen und Betriebe haben sich schon bereiterklärt, den Inhabern des Ehrenamtspasses Vorteile zu gewähren. Bürgermeister Wolfgang Fischer: „Vom Ehrenamt profitieren alle - und das soll auch für den Ehrenamtspass gelten. „Er zeigt die Wertschätzung, die das Ehrenamt in der Stadt Olsberg genießt - die beteiligten Unternehmen haben Vorteile für ihr Image und erschließen möglicherweise sogar neue Kunden.“