Was Schneewittchen mit Aspirin anfängt...
03.06.2009 | 17:53 Uhr 2009-06-03T17:53:00+0200Altkreis. Was haben Schneewittchen, Nostalgie, Aspirin, Sonnenschirm und Leonardo da Vinci gemeinsam? Sie alle sind Rosenbäumchen! Christa Wagner aus Gevelinghausen verrät uns ihre Lieblingssorten für unsere Serie „Mein Garten und ich”.
Thomas Padberg aus Medebach-Medelon: „Die letzten Jahre habe ich mir alles, was mit Garten zu tun hat, so nach und nach selber angeeignet. Da ich absolut keine Ahnung davon hatte, ist mir der Garten, so glaube ich, ganz gut gelungen.” Und: „In dem Teich sind leider nur Goldfische, aber dafür habe ich jeden einzelnen Stein, der in dem Bachlauf ist, von Hand aus der benachbarten Orke gesucht.”
Plätschern des Wasserlaufes wie Meeresrauschen
Hubert und Hiltrud Hellwig aus Bruchhausen: „Wie schon aus den Fotos ersichtlich, ist der Aufenthalt in unserem Garten wie Urlaub und Erholung pur. Das Plätschern des Wasserlaufes erinnert an das Rauschen des Meeres. Wir und auch unsere Nachbarn und Freunde fühlen uns in diesem Garten sehr wohl.”
Christa Wagner aus Gevelinghausen: „Ich arbeite gerne in meinem Rosen- und Gemüsegarten. Nach getaner Arbeit erfreue ich mich daran, wie alles wächst und gedeiht. Mein Tipp: Verblühte Blüten von öfter blühenden Rosen entfernen, um eine schöne zweite Blüte zu erhalten. Der Rückschnitt erfolgt dann mindestens über dem ersten oder zweiten voll entwickelten Laubblatt. Auch jeder Wildtrieb an allen Rosenarten sollte entfernt werden. Erkennen kann man den Wildtrieb meist an dem hellgrünen Laub und den kleineren Blättern und daran, dass der Trieb häufig sehr lang herausschießt.
Nach Möglichkeit sollte man den Wildtrieb an seiner Austriebstelle abreißen. Dazu sollte man die Erde so weit entfernen, bis man die Ansatzstelle an der Wurzel der Rose erkennen kann.” Und: Bitte schön immer lockern, die Wurzeln brauchen Luft!
Garten wie ein Paradies
Hilde Igges aus Madfeld schreibt: „Unser Garten ist für mich ein Stück Paradies.Viele Blumen sind der Arbeit Lohn.” Was bei ihr so blüht im offenen Hausgarten, das können Besucher direkt ablesen, an etwa 100 Namensschildchen aus kleinen Naturschieferplatten. Außerdem ist sie spendabel: „Ich freue mich über jeden Blumenliebhaber. Für jeden Besucher hat der Garten stets eine Pflanze, eine Blume oder gar Samen bereit.” Und noch einen tollen Tipp hat Hilde Igges parat: „Von meinen Blumenfotos fertige ich Glückwunschkarten an.” Was gegen lästige Schnecken - außer Einsammeln natürlich - hilft? „Pflanzen Sie Tagetes, Salat oder gar Zierkürbisse. Dann umstreuen Sie die Pflanzen mit Sägemehl. Schnecken mögen gar nicht über diese kleinen Holzspäne kriechen.”
Ingrid Schubert aus Brilon liebt Blumen und ist bei gutem Wetter von morgens bis abends in Garten. „Aber man muss beim Unkraut immer hinterher sein”, weiß auch sie.
Karl-Heinz und Gisela Hillebrand aus Hoppecke sind glücklich mit ihrem Grün: „Wenn im Frühjahr die Blumen blühen, brauchen wir keinen Urlaub in der Ferne.”
Lieblingsrosen
Zum Schluss grüßen Fokus, Bonica 82 und Aprikola. Das sind die Lieblings-Rosen im Garten von Christa Wagner...
So, liebe Gartenfreunde, das war's fürs Erste. Oder fast: Es wartet noch das Veltins-Grill-Set auf seine Verlosung. Darum starten wir heute in die letzte Runde.
Wer uns bis zum Sonntag, 7. Juni, Tipps und Fotos an brilon@westfalenpost.de bzw. WP-Redaktion Brilon, Derkere Straße 4, 59929 Brilon, schickt, der landet mit allen anderen im Topf!
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