Was bewirken Agrarsanktionen?

Altkreis..  Um „Auswirkungen der Agrarsanktionen und Importverbote Russlands auf die Agrar- und Nahrungsmittelmärkte in Deutschland und Osteuropa“ geht es beim Agrarpolitischer Frühschoppen in der Landvolkshochschule Hardehausen am Sonntag, 18. Januar. Um 9 Uhr ist zunächst Messe, der Frühschoppen beginnt anschließend um 10 Uhr.

Referent ist Dr. Oleksandr Perekhozhuk, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), Halle (Saale)

Am 7. August 2014 hat die Regierung der Russischen Föderation ein Importverbot für einen Großteil der Nahrungsmittel und Agrarprodukte aus der Europäischen Union, den USA, Norwegen, Kanada und Australien erlassen. Welche wirtschaftlichen Auswirkungen und Konsequenzen hat das zur Folge?

Unter anderem steht die Frage im Raum, inwieweit es der Russischen Föderation gelingt, ihre Importnachfrage anderweitig zu realisieren, oder ob die betroffenen Exportländer (EU, USA, Norwegen, Kanada und Australien) einen Großteil ihrer Importe „via Drittländer“ nach Russland einführen. Auch die Anpassung der russischen Agrarpolitik und deren Auswirkungen auf das Agrarproduktionspotential in Russland werden thematisiert.

Die Teilnahme an dem Agrarpolitischen Frühschoppen ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.