Warum wurde am Rittersprung zerstört?
04.04.2011 | 17:19 Uhr 2011-04-04T17:19:00+0200
Obermarsberg.(ad) Ortsvorsteher Friedhelm Bracht und mit ihm viele Bürger der Oberstadt können es kaum fassen. Randalierer waren unterwegs und haben am Rittersprung im Hagen von Obermarsberg gewütet.
Bracht: „Sie haben die Bank und die Absperrung für das neu zu gestaltende Geländer zerstört, sowie die Poller für das neue Geländer herausgezogen. Hier stellt sich die Frage nach dem Warum.“ Bei der Polizei wurde Anzeige erstattet gegen Unbekannt.
Der Rittersprung ist ein Felsvorsprung im Waldhang von Obermarsberg. Und er ist sagenumwoben. In der Sage heißt es, dass vor langer Zeit ein edler Ritter sich plötzlich den berüchtigten Raubrittern von Padberg gegenübersah. Er sei zum Eresberg geritten, um im dortigen Kloster Schutz zu suchen. Im dichten Wald am steil abfallenden Bergeshang, sei er von den Raubrittern umstellt worden. Es hätte keinen Ausweg mehr gegeben. Bevor er aber diesen Halunken in die Hände fallen sollte, wollte er lieber den Ehrentod sterben. So habe er sein Pferd gewendete und sei über einen Felsvorsprung in die Tiefe des Diemeltals gesprungen. Die Sage erzählt, dass der Ritter samt Pferd wie durch Geisterhand geleitet, heil im Tal angekommen sei.
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