Von Flugblatt über Wochenschau bis Smartphone

Winterberg..  Beginn des 1. Weltkriegs, 25 Jahre später Beginn des 2. Weltkriegs und vor 26 Jahren der Mauerfall – diese und andere bedeutende Ereignisse der letzten 100 Jahre sind noch heute im Bewusstsein der Menschen. Aber wie haben sie von diesen Ereignissen erfahren? Wie kamen und wie kommen Neuigkeiten und Nachrichten zu uns? Welche Medien spielten und spielen welche Rolle? Wer steuert(e) sie?

Fünf Themeninseln

Antworten auf diese Fragen gibt die Ausstellung „Leitmedien im Wandel – 1914 - 2014”, die noch bis zum 30. April in der Volksbank in Winterberg zu sehen ist. Fünf Themeninseln schlagen einen spannenden Bogen über 100 Jahre – von Telefon und Flugblatt über Film-Wochenschau und Radio bis zu Fernsehen und Smartphone. Die Präsentationen zeigen multimedial und in Originalexponaten die Leitmedien der Epochen. Sie fragen nach den Wirkungen dieser Medien und verfolgen wichtige politische und gesellschaftliche Fragen – etwa nach der Rolle von Zensur und Propaganda sowie nach dem Recht, “sich selbst ein Bild zu machen.”

Abschlussarbeit des Studiums

Entwickelt und umgesetzt wurde die Ausstellung von Diana Kaczorowski und Sofia Frazao als Abschlussarbeit ihres Studiums an der FH Südwestfalen. Die wissenschaftliche Begleitung übernahmen Prof. Dr. Stephan Breide und Dipl.-Ing. Eckhard Stoll von der FH Südwestfalen – Meschede, Bereich Kommunikationstechnik. Kooperationspartner sind das Kulturbüro sowie das Stadt- und Landständearchiv der Stadt Arnsberg und das Stadtarchiv Meschede.