Volksbank-Vorstand mit Ergebnis 2014 zufrieden

Vorstand und Regionaldirektion der Volksbank Bigge-Lenne sind zufrieden mit dem Jahresergebnis 2014.
Vorstand und Regionaldirektion der Volksbank Bigge-Lenne sind zufrieden mit dem Jahresergebnis 2014.
Foto: Ralf Hermann
Was wir bereits wissen
Die Volksbank Bigge-Lenne eG ist im vergangenen Geschäftsjahr 2014 in allen Geschäftssparten solide gewachsen. Angesichts dieses Ergebnisses zeigte sich der Vorstand gestern Nachmittag am Kahlen Asten zufrieden mit der Geschäftsentwicklung.

Winterberg..  Die Volksbank Bigge-Lenne eG ist im vergangenen Geschäftsjahr 2014 in allen Geschäftssparten solide gewachsen. Angesichts dieses Ergebnisses zeigte sich der Vorstand gestern Nachmittag am Kahlen Asten zufrieden mit der Geschäftsentwicklung. Der harte Wettbewerb in der Branche, die anhaltende Niedrigzins-Phase sowie die zunehmende Digitalisierung in Richtung Online-Banking wird die Genossenschaftsbank auch 2015 vor immer neue Herausforderungen stellen.

Fest verwurzelt in der Region, zeigte sich der Vorstand optimistisch, diesen Anforderungen auch künftig gerecht zu werden. Zumal die Volksbank mit ihrem Eigenkapital, das bereits heute die ab dem Jahr 2019 geforderte Quote (Basel III) erfüllt, gut aufgestellt ist.

Kunden entdecken Wertpapiere

Insbesondere die Nähe zu den Kunden bleibt weiterhin das Pfund, mit dem das Kreditinstitut sowohl im Einlagen- als auch im Kreditgeschäft, bei denen es Zuwächse zu verzeichnen gibt, punkten will. „Es gibt noch Banken, weil uns die Region braucht und weil wir die Region brauchen“, fasste es Andreas Ermecke zusammen und meinte damit nicht nur das klassische Bankgeschäft, mit den Spar-Einlagen der Kunden den Kreditbedarf sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich zu befriedigen. Fast ausgeglichen ist dabei das Verhältnis von Spar-Einlagen zum Kreditvolumen im vergangenen Jahr. Dies zeige, so Vorstand Bernd Griese, dass die Bank ihrer Aufgabe, die Region mit Finanzmitteln zu versorgen, gerecht werde. Aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsen verlagert sich das Einlagen-Geschäft laut Andreas Ermecke allerdings auch bei der Volksbank fast zwangsläufig in Richtung Wertpapiergeschäft. Mit dem Wunsch nach einer höheren Rendite sei damit aber auch ein höheres Risiko verbunden.

Für Andreas Ermecke ist die Existenz-Berechtigung einer regional verankerten Bank aber auch eng verbunden mit ihrem sozialen und gesellschaftlichen Engagement als Spendengeber von rund 293 000 Euro im vergangenen Jahr sowie als Arbeitgeber von mittlerweile 390 Mitarbeitern. Die steigende Mitgliederzahl (siehe Info-Kasten) ist für Vorstandskollege Peter Hundt zudem ein Indiz für das wachsende Vertrauen der Kunden in ihre Bank. „Wir sind damit die mitgliederstärkste Organisation in Westfalen“, betonte Hundt.

Digitalisierung eine Herausforderung

Mit ihrem regionalen Geschäftsmodell kann die Volksbank im Wettbewerb zwar punkten, die zunehmende Digitalisierung sei jedoch eine Entwicklung, die, so Michael Griese, „uns das Leben verdammt schwer machen kann“. Denn laut einer Studie nutzen immer mehr Kunden mobile Angebote wie Apps auf dem Smartphone, das Online-Banking oder den Online-Wertpapierhandel. Die persönlichen Besuche in den Filialen vor Ort nehmen ab. Hinzu kommt ein Boom bei den so genannten Finanztechnologie-Unternehmen, die weltweit aus dem Boden sprießen und Branchen-Nischen wie den internationalen Zahlungsverkehr nutzen, um erfolgreich zu sein. Mit eigenen Apps sowie einem, so Michael Griese, leistungsstarken Online-Auftritt sei man aber bereits gut aufgestellt.