Überblick geht beim Feiern rasch verloren

Vorsicht vor zuviel Alkoholgenuss an den Karnevalstagen.
Vorsicht vor zuviel Alkoholgenuss an den Karnevalstagen.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
In den nächsten Tagen starten die Karnevalsjecken richtig durch. Dann ist vielerorts Party angesagt. Deshalb rät die Verkehrswacht Brilon: Schon vor der Party überlegen, wie man sicher nach Hause kommt.

Altkreis..  „Alkohol am Steuer? Ich bin doch nicht jeck!“ – die Bezirks-Verkehrswacht Brilon rät, die Rückfahrt vor der Feier zu planen.

Auch im Altkreis Brilon kommt der Karneval immer mehr auf Touren. Überall laufen sich die Jecken für die bevorstehenden Veranstaltungen und Umzüge warm. Alle Party-, Sitzungs- und Umzugsbesucher sollten sich ebenfalls rechtzeitig vorbereiten. Schließlich gehört neben Kostümen, Musik und guter Laune für die meisten Karnevalisten auch das eine oder andere Bier zum Feiern dazu.

„Wer ausgelassen feiern möchte, sollte sich vorher überlegen, wie man nach Hause kommt“, rät die Verkehrswacht Brilon. „Entweder kann man ein Taxi vorbestellen oder sich eine Verbindung mit Bus und Bahn heraussuchen. Auch kann man vor der Fahrt festlegen, wer den Abend über nüchtern bleibt, um alle sicher nach Hause zu bringen.“

Verkehrsunfallzahlen als Warnung

Für die Hinfahrt das Auto zu nehmen und erst am Ort zu entscheiden, wer zurückfahren soll, ist laut der Verkehrswacht keine gute Idee: „Es ist besser, wenn sich jeder frühzeitig darauf einstellen kann, wie man den Abend verbringt. Wer fährt, sollte konsequenter Weise überhaupt keinen Alkohol trinken.“

Auch warnt die Verkehrswacht davor, über den Abend verteilt doch das eine oder andere alkoholische Getränk zu sich zu nehmen. Gerade beim Feiern verliert man schnell den Überblick darüber, wie viel man getrunken hat, und setzt sich hinters Steuer, obwohl man nicht mehr fahrtüchtig ist.

Dass man als Fahrer besser die Finger vom Alkohol lässt, belegen auch die NRW-Verkehrsunfallzahlen aus dem letzten Jahr. Bei 145 Unfällen war in der Karnevalszeit 2014 Alkohol die Ursache, so das NRW-Innenministerium. 23 Personen wurden bei Alkoholunfällen verletzt.

Eine einfache Regel

Eigentlich ist es doch ganz einfach, wer feiert und Alkohol trinkt, setzt sich nicht ans Steuer. Wer diese einfache Regel nicht beherzigt, riskiert nicht nur die eigene Gesundheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer. Er darf sich auch nicht wundern, wenn er seine Fahrerlaubnis verliert.