Tödlicher Tauchunfall in Messinghausen
28.08.2010 | 12:42 Uhr 2010-08-28T12:42:00+0200
Brilon-Messinghausen. Eine 46-jährige Frau aus Essen hat ihren Tauchunfall im Bergsee Messinghausen, Hochsauerlandkreis, nicht überlebt. Sie starb in der Nacht auf Samstag, 28. August 2010, im Klinikum Hannover.
Mit ihrem Ehemann unternahm eine 46-jährige Essenerin jetzt einen Tauchgang im Bergsee Brilon-Messinghausen. Gemeinsam waren sie bis in eine Tauchtiefe von 44 Meter gelangt. Beim Aufstieg gab die Essenerin in etwa 30 Meter Tiefe ihrem Ehemann Zeichen, Probleme mit der Atmung zu haben. Ihr Ehemann versuchte sie daraufhin vergeblich, mit seinem zweiten Atemgerät zu versorgen.
Nach dem Auftauchen holten anwesende Tauchkameraden beide an Land und begannen mit sofortiger Reanimation der leblosen Taucherin. Die alarmierten Rettungskräfte setzten diese Arbeit erfolgreich fort. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde die Taucherin mittels Rettungshubschrauber in das Klinikum Hannover geflogen. Dort verstarb die Taucherin in der Nacht zum Samstag. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern noch an.
23:39
@Elphin Stone
Nicht nur Du scheibst von vorne bis hinten dummes Zeug! Deine Schlussfolgerungen sind hahnebüchen. Man kann von der TG-Zahl, die mit 150 durchaus überdurchsschnittlich ist, nicht auf die Fähigeit eines Tauchers schließen. Ich kenne Taucher mit dierser Zahl, die durchaus in anspruchvollen Seen auf Tiefe mit luft sicher tauchen. Dieser Dummschwatz scheint sich ja auch zu bestätigen, als die Verunfallte wohl gesundheitliche Probleme hatte - leider!
22:16
@all
Ist jetzt hier mal Schluß mit so einem gelaber über Schuld und nicht Schuld oder naß- und Trockenanzug ...
Sie war eine Arbeitskollegin und ich mag es noch immer nicht glauben ...
Mein Beileid gehört allen Angehörigen und vor allem der Familie.
21:22
Ihr seid ja alle super !!!!
Ich habe durch diesen Unfall eine sehr gute Freundin verloren, die auf keinen Fall leichtsinnig ist, sondern sehr verantwortungsvoll und zuverlässig.
01:59
@Kritikus
Lass das mit der Verbandsdikussion. Es gibt in jedem Verband Leute die Tauchen können und eben welche die es nicht (bzw. nicht richtig) können.
Was die restlichen Ausführungen angeht kann ich nur zustimmen man kann auf 44m sehr wohl in einem Naßtauchanzug bzw Halbtrockenen unterwegs sein, vorrausgesetzt man hat entsprechende Zusatzisolierung, Unterzieher oder Eisweste, gegen die Kälte. Bis zur Klärung der Todesursache ist so ziemlich alles was hier gerade läuft Spekulation und nützt niemandem.
15:24
@Elphin Stone
Du bist ja ein ganz schlauer, Es ist unwahrscheinlich, dass eine Naßtaucherin, diese Erfahrung aufweist. Es soll Leute geben die nicht das ganze Jahr im Trocki umher laufen .Es soll auch Taucher/innen geben für die beginnt die Saison am 01.01.des Jahres und endet 31.12. des Jahres.Das ganze Jahr in heimischen Gewässern und Talsperren tauchen und zwar halb-trocken .Schon mal davon gehört ?Oder fährst Du einmal im Jahr nach Ägypten und bist der größte mit einem 1,5er Naßanzug!! Wenn ich Deinen Nickname lese könnte das sein.Mich würde interessieren woher Du weißt das es ein Naßanzug war den die Frau getragen hat? Wieviel Blei hatte sie mit ?War das Blei in einer Bleitasche oder am Gürtel.War das Jacket zu eng oder hat es gut gesessen.Trug die Frau unter ihrem Naßanzug einen Unterzieher aus Neopren?Du müsstest das doch wissen da Du ja sogar die Anzahl der Tauchgänge kennst.Hast du auch in ihrem Logbuch unterschrieben? Wie steht es um Dein Wissen bei Partialdrücken .Als Schlauer weißt Du ja das laut CMAS sogar eine Tauchtiefe von 56 Metern mit normaler Pressluft möglich ist. Jemand der 150 Tauchgänge in unseren Gewässern gemacht hat,kann sehr wohl 44 m tief tauchen.Also erzähle uns hier nichts von Ausbildung.Es soll ja Verbände geben ( speziell amerikanische ) die lassen alles und jeden ins Wasser nur um Geld zu verdienen!!!
Also bitte ,verbreite keine Gerüchte und stell die Frau als leichtsinnige Person da die nicht wusste was sie anziehen soll wenn es in einen bis zu 4 Grad kalten See geht.
11:00
Inzwischen wurde aus dem engeren Umfeld der verstorbenen Taucherin heraus geäußert das diese an Asthma erkrankt war und beim Auftauchen auf 30 m einen Asthmaanfall hatte. Dieser Anfall führte dann zum Air-Trapping und Barotrauma der Lunge.
20:46
@elphin stone:woher hast du diese infos?
15:52
Natürlich wissen die Notärzte, dass man nur auf begrenzte Höhe gehen darf. Eine Dekompressionserkrankung im Zuge des Fliegens ist immer noch besser als der Tod am Seeufer. Dieser Bergsee ist sehr tückisch, da er sich augenscheinlich sehr leicht betauchen lässt. Es ist auf 44 m noch taghell, jedoch sehr kalt. Über die Todes- und Unfallursache ist nichts genaues bekannt. Fakt ist, dass die Taucherin für so einen Tauchgang nicht Erfahren genug war. 150 Tauchgänge befähigen einen nicht auf 44 m allen Problemen im Kaltwasser gewachsen zu sein. Laut Seeregularien müssen 100 Tauchgänge im nordeuropäischen Raum vorhanden sein. Es ist unwahrscheinlich, dass eine Naßtaucherin, diese Erfahrung aufweist. Insofern hätte die Verunglückte nach den dort bekannten regularien wohl von einem Divemaster oder Instructor im Verhältnis 1:1 begleitet werden müssen. Ob das der Fall war, ist ebenfalls nicht bekannt. Da es sich um eine Sporttaucherin im Naßanzug handelte, ist es ebenfalls unwahrscheinlich, dass Sie eine Ausbildung für Tiefen 40 m hatte. Es wurde ein erhöhtes Risiko eingegangen, in dessen Folge, sich ein sehr bedauernswerter Unfall ereignete. 44 m mit einer Sporttauchausrüstung ist wie 160 km/h mit dem Motorad auf der Landstraße. Wer das macht, macht es. Die Landstraße ist auf jeden Fall nicht Schuld.
13:48
Sie war soweit ich weiß nich neu in dem gebiet und ist öfters tauchen gewesen. glaub kaum das sie nun auf einma panik bekommen hat
20:44
Hier geht jeder von einer Stockstoff-Blasenbildung im Blut oder in der Lunge aus, ich denke aber eher, dass sie Panik bekommen hat und einfach viel zu schnell aufgetaucht ist! Wenn sie dabei nicht ausgeatmet hat, können die Lungen beschädigt worden sein.