Standort für die Spitzensportförderung

Winterberg..  Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, Ralf Brauksiepe, hat der heimische Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg die Bobbahn in Winterberg und den angrenzenden Ausbildungsstützpunkt der Bundeswehr besucht. In Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Landeskommandeurs Brigadegeneral Peter Gorgels stellte der Stützpunktkommandeur zunächst den Standort Winterberg vor. Der Ausbildungsstützpunkt wird vor allem für Lehrgänge der Bundeswehr genutzt. Allein im vergangenen Jahr hat der Stützpunkt mehr als 13 000 Übernachtungen im Zuge von Lehrgängen zählen können. Die Auslastung liegt damit bei 80 Prozent. Neben den militärischen

Lehrgängen dient der Stützpunkt aber natürlich auch als Standort für die Spitzensportförderung der Bundeswehr. Jannis Bäcker, amtierender Weltmeister im Zweier-Bob und aktiver Sportsoldat des Stützpunkts Winterberg, konnte Staatssekretär Brauksiepe und Patrick Sensburg aus seinem Dienst- und Trainingsalltag an der Winterberger Bobbahn berichten.

Staatssekretär Brauksiepe betonte den hohen Stellenwert der Spitzensportförderung in der Bundeswehr. Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi im vergangenen Jahr sei rund die Hälfte aller deutschen Teilnehmer Sportsoldaten der Bundeswehr gewesen. Mit insgesamt rund 750 Sportsoldaten leiste die Bundeswehr den mit Abstand größten Beitrag des Bundes zur Spitzensportförderung. Erfreulich sei auch, dass die Zahl der Sportsoldaten trotz Verkleinerung der Bundeswehr in den vergangenen Jahren stabil gehalten werden konnte.

Fahrt im Taxibob zum Abschluss

Zum Abschluss des Besuchs stand noch ein Abstecher zur benachbarten Bobbahn mitsamt Fahrt im Taxi-Bob an.

Patrick Sensburg, selber Oberstleutnant der Reserve, zog ein positives Fazit. „Mich freut, dass der Ausbildungsstützpunkt in Winterberg in den vergangenen Jahren so eine gute Entwicklung genommen hat. Außerdem habe ich mich gefreut, die Vorbereitungen auf die Bob- und Skeleton Weltmeisterschaft in wenigen Wochen hautnah miterleben zu dürfen. Ich bin mir sicher, dass dies eine tolle Werbung für die Bobbahn Winterberg, den Bob- und Skeletonsport in Deutschland und das Sauerland werden wird.

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