Stadt bietet zusätzliche Ausbildungsplätze an

Die Stadtverwaltung Marsberg richtet zusätzliche Ausbildungsplätze ein.
Die Stadtverwaltung Marsberg richtet zusätzliche Ausbildungsplätze ein.
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Was wir bereits wissen
Die Verwaltung richtet zusätzliche Stellen für ihren Nachwuchs ein. Aus gutem Grund. In den nächsten Jahren scheiden viele Mitarbeiter altersbedingt aus.

Marsberg..  Das Personalentwicklungskonzept für die Stadtverwaltung segnete der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einmütig ab. Eine in der Verwaltung erstellte Altersstrukturanalyse zeigt deutlich auf, dass in den nächsten Jahren eine große Zahl von Beschäftigten altersbedingt ausscheiden wird. „Deshalb ist die systematische Personalentwicklung erforderlich, um eine gute Aufgabenerledigung in unterschiedlichen Einsatzbereichen zu gewährleisten“, so Bürgermeister Klaus Hülsenbeck.

191 Menschen beschäftigt

Die gezielte Nachwuchsplanung böte zugleich Entwicklungschancen für eigenes Personal. Der Rat stimmte ebenfalls einstimmig der Ausweisung von vier zusätzlichen Ausbildungsstellen zu, zwei auf Nachwuchskräfte für den gehobenen nichttechnischen Beamtendienst und zwei weitere als Verwaltungsfachangestellte. Insgesamt sind bei der Stadt, inklusive aller Nebenstellen 191 Menschen beschäftigt, 70 im Rathaus, 17 im Sozialamt, 28 bei den Stadtwerken, elf in den Schulen, 27 in den Kindergärten, acht im Hallenbad, 27 im Betriebshof und Gärtnerei. Antonius Löhr, allg. Vertreter des Bürgermeisters, rechnet durch das Mehr an Asylbewerbern mit Mehraufwendungen im sechsstelligen Bereich. Löhr geht davon aus, dass der fehlende Jahresabschluss 2012 im Oktober eingebracht werden kann. Und dass der städtische Haushalt dann auch von der Bezirksregierung genehmigt wird. Der Jahresabschluss 2011 wird derzeit geprüft.

Im Bezug auf den Breitbandausbau sagte Wirtschaftsförderer Rüdiger Nentwig, dass einige Ortsteile durchaus schon 50 Megabit pro Sekunde aufzeigen würden.

Helminghausen, Heddinghausen, Leitmar, Borntosten, Udorf und Obermarsberg lägen aber deutlich unter einem Megabit.

„Unser Ziel ist es, diese Orte auch breitbandmäßig zu erschließen. Wir sind dabei einen Sachstand zu erheben.“ Die Telekom habe zugesagt, Ende 2017 das Gewerbegebiet Unterm Ohmberg mit Glasfaserkabel anzubinden.