Sportstätte soll um Tribüne erweitert werden

Brilon..  Der SV Brilon kann weiterhin sportlich und wirtschaftlich optimistisch in die Zukunft blicken. Der über 500 Mitglieder starke Verein steht finanziell gut da und hat insgesamt 17 Mannschaften zum Spielbetrieb gemeldet (3 Senioren-, 13 Junioren- und eine Altherrenmannschaft).

Dazu kommen die Sportstätten an der Jakobuslinde, die in naher Zukunft noch um den Bau einer kleinen Tribüne mit einer Kapazität von 150 bis 200 Plätzen auf dem Kunstrasenplatz sowie einem Vereinsheim zwischen dem Natur- und Kunstrasenplatz erweitert werden sollen.

Mitglieder geehrt

„Für diese Maßnahmen muss der gesamte Verein mit anpacken. Nur dann kann das Projekt auch in Angriff genommen werden“, so die klaren Worte von Präsidiumsmitglied Jürgen Hillebrand, der zum Bau des Vereinsheims noch hinzufügt: „Das soll ein Anlaufpunkt für alle Sportler, nicht nur für die Fußballer, werden.“ Dies wurde bei der harmonischen Generalversammlung bekannt gegeben, die allerdings nur von 68 Mitgliedern im Casino der Sparkasse besucht wurde. Darunter befanden sich auch der stellvertretende Bürgermeister Ludger Böddicker, der Stadtsportverbandsvorsitzende Franz Loer sowie die Ehrenmitglieder Josef Ape und Hans Bange.

Der Kreis der Ehrenmitglieder wurde an diesem Abend auf fünf erweitert, da Altherrenobmann Jonny Wienand für seine besonderen Verdienste im Verein zum fünften noch lebenden Ehrenmitglied ernannt worden ist.

Jürgen Hillebrand ließ wissen, dass sich der Verein in den nächsten fünf Jahren (2020 steht das 100-jährige Jubiläum an) den sportlichen Erfolg und solide Finanzen auf die Fahne geschrieben habe. Es sei in der heutigen Zeit nicht immer einfach, die Wünsche der Mannschaften zu erfüllen.

Hillebrand sagte weiter, dass mit den Aktivitäten (u.a. RWE-Cup, Public-Viewing, Big Six Fußball- und Familientag, Fußball-Camp und zuletzt die Schrottsammelaktion) viel Arbeit verbunden sei. Aber dank dieser Einnahmen könne der Verein auf gesunden Beinen stehen. Der neue Schatzmeister Peter Tilli konnte erfreulicherweise in seinem ersten Jahr wie schon sein Vorgänger auch einen Überschuss in der Vereinkasse bekanntgeben.

Sportlich sollen die drei Seniorenmannschaften ihre Ziele verwirklichen. Die erste Mannschaft soll bis zum Schluss oben mitspielen, die Reserve hat noch einen Platz im oberen Drittel im Auge und die Dritte soll den Klassenerhalt sichern. Stephan Vogel, sportlicher Leiter der Jugendabteilung, betonte, dass die Jugendabteilung mit ihren 13 Mannschaften lebe.

Es seien jedoch keine Quantensprünge zu erwarten. Vielmehr habe man einen steinigen Weg vor sich. Man brauche Geduld.

Für Altherren-Obmann Jonny Wienand war der Gewinn der HSK-Meisterschaft bei den Altsenioren der sportlichen Höhepunkt im Berichtsjahr. Auch bei den Schiedsrichtern läuft es rund. Aktuell sind im Verein acht Schiedsrichter gemeldet.

Geschäftsführer wiedergewählt

Bei den anschließenden Wahlen wurden Reinhard Schneidermann als Hauptgeschäftsführer und Frank Tilly als Geschäftsführer einstimmig wiedergewählt. Dazu wurden Stefan Tilly, Gerd Brauer und Rainer Kothe als Mitglieder des Jugendvorstandes einstimmig in den Vorstand des Hauptvereins gewählt. Neuer Kassenprüfer wurde neben Thorsten Ströthoff Frank Henke.

Ehrungen standen auch auf der Tagesordnung. Auf 60-jährige Mitgliedschaft können Josef Ape, Friedhelm Martini, Reinhold Weber und Willi Quick zurückblicken.

40 Jahre sind Peter Bergmann, Bernd Leikop, Martin Ester, Willi Jakobi, Jürgen Kledtke, Alfred Rarbach, Hubert Schreckenberg, Peter Stöber und Helmut Woyczechowski dabei. Ein Vierteljahrhundert sind Josef Ovenhausen, Johannes Schröder, Dietmar Müller und Jan-Paul Schöpper dem Verein treu geblieben.