Spektakuläre Eröffungsfeier der Bob-WM in Winterberg

Das große Finale bei der Eröffnungsfeier der Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft in  Winterberg.
Das große Finale bei der Eröffnungsfeier der Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft in Winterberg.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Eröffnungsfeier der Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft in Winterberg war goldverdächtig. Mehr als 1000 Gäste erlebten im Event-Palast eine spektakuläre Show.

Winterberg.. Nicht zu viel versprochen hatten im Vorfeld die WM-Organisatoren: Die rund 90-minütige Eröffnungsfeier der Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft im Event-Palast in Winterberg war absolut WM-reif, ja sogar goldverdächtig. Mit einer spektakulären Show erlebten mehr als 1000 Gäste einen glänzenden Einstieg in die Top-Veranstaltung.

Auf einer zwölf Meter großen Videowand wechselten sich virtuelle Fahrten im Eiskanal, die die ganze Faszination des Bob- und Skeletonsports widerspiegelten, und reale Höhepunkte aus Sport, Tanz, Akrobatik, Musik und Theater nonstop ab.

Im Mittelpunkt der Eröffnungsfeier unter der Moderation von Anne Willmes (Moderatorin WDR Lokalzeit Südwestfalen) und Dirk Glaser (ehemaliger Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur) stand traditionell der Einmarsch der Nationen mit Fahnenträgern.

Für das deutsche Team, das als letztes die Bühne betrat, trug die frühere Bob-Weltmeisterin Cathleen Martini, die nach der Saison ihre Karriere beendet, die Fahne. Ivo Ferriani aus Italien, Präsident des Weltverbandes FIBT, sprach dann die magischen Worte und eröffnete unter großem Applaus - nun auch offiziell - die WM.

WM eine Ehre für Winterberg

Aber der Reihe nach: Mit einer großartigen Tanzperformance begeisterten gleich zum Auftakt die sieben Tänzerinnen der Championship Dancers mit ihrer Show- und Sportdarbietung, in der Kostüme, Choreographie und Musik quasi ineinander verschmolzen. BSD-Vizepräsident Winfried Stork begrüßte im Anschluss die vielen Gäste, darunter auch NRW-Sportministerin Ute Schäfer.

„Natürlich stehen unsere Sportler im Mittelpunkt. Ihnen allen wünsche ich eine atmosphärisch dichte WM“, sagt Stork. Grußworte kamen auch von Landrat Dr. Karl Schneider und Winterbergs Bürgermeister Werner Eickler. „Wir sind stolz, die WM ins Sauerland geholt zu haben“, betonte der Landrat. Auch Werner Eickler sprach von einer Ehre, die WM nach 1995 erneut in Winterberg ausrichten zu dürfen.

"Heißes Eisen"– Offizieller WM-Song von Tom Astor

Gänsehaut-Feeling herrschte im Even-Palast beim Auftritt von Musical-Sängerin Nadine Stockmann, die den Song „The impossible dream“ vortrug. Für einen weiteren Höhepunkt sorgte der heimische Countrysänger Tom Astor mit dem offiziellen WM-Song „Heißes Eis“.

Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich und die heimische Skeletonfahrerin Jacqueline Lölling äußerten auf der Bühne ihre Wünsche und Träume. Für Friedrich steht nach dem Eröffnungsabend fest, dass Winterberg die WM vor einem Jahr in St. Moritz schon jetzt übertroffen hat. Und was wäre eine WM im Sauerland ohne Schützenfestbeteiligung? Charmante Schützenköniginnen aus der Region standen den Moderatoren Rede und Antwort.

Weltmeisterlich akrobatisch ging es auch zur Sache. Robert Maaser, mehrfacher Champion im Rhönradturnen und erster Titelträger in der relativ neuen Disziplin Roue Cyr, demonstrierte absolute Körperbeherrschung mit einer Mischung aus Dynamik und Eleganz. Mit bis zu 36 Reifen verzauberte die Hula-Hoop-Artistin Nato Nikolaishvili in einer atemberaubenden Darbietung das Publikum.

Weltmeisterliches Finale auf der Bühne

Die hochdekorierten Weltmeister der Breakdance-Szene und Weltklasse-Powermover, High Level, zeigten eine unglaubliche Mischung aus Kopfdrehungen und Saltos. Hochgeschwindigkeitsentertainment vom anderen Stern.Zum Finale versammelten sich unter dem Applaus der Besucher alle Teilnehmer noch einmal auf der Bühne. Ein weltmeisterlicher Schlusspunkt.