Skifahren statt wandern - Weiße Ostern im Sauerland

Die Ostereiersuche im Sauerland wird schwierig. Statt sattem Grün bedeckt Neuschnee die Hochlagen. Das Winterwetter kommt manchem Unternehmer gelegen.

Winterberg.. Der Winter ist in den Hochlagen des Sauerlandes zurückgekehrt. Auf dem Kahlen Asten bei Winterberg wurden am Donnerstagmorgen 26 Zentimeter Neuschnee gemessen. "Und es schneit weiter", sagte Wetterbeobachter Jürgen Weiler vom Deutschen Wetterdienst. Zuvor hatte es am Mittwoch auf dem Kahlen Asten bei Winterberg nur noch wenige weiße Flecken gegeben. Auf einigen beschneiten Pisten reicht die Unterlage zusammen mit Neuschnee noch für Wintersport. "Jetzt laufen drei Lifte, am Wochenende werden es wohl zehn werden", sagte Susanne Schulten von der Wintersportarena.

Weiße Ostern - das ist nach Auskunft von Meteorologe Weiler nichts außergewöhnliches für Winterberg. "Wir haben auch schon mal Schnee bis in den Mai." Der Tourismus in Winterberg stelle sich auf die Wetterlage ein. "Wir nehmen es wie es kommt. Entweder kann man Skifahren oder es ist Wanderwetter", ergänzte Schulten.

Urlauber wollen wandern

In tieferen Lagen sind die Gastgeber nicht ganz so glücklich über die weiße Pracht und den erneuten Wintereinbruch. "Da hätte man sicher lieber frühlingshaftes Wetter, weil die Gäste den Osterurlaub schon zum Wandern oder Radfahren nutzen wollen. Und Ostereier suchen wir auch lieber im Grünen", sagte Anna Galon vom Sauerland-Tourismus in Schmallenberg-Bad Fredeburg.

In den Hochlagen rund um Winterberg wird nach Auskunft von Weiler wohl noch etwas Schnee dazu kommen. "Auf den Bergen hält sich das auch noch", sagte er. Schnee- und Graupelschauer mischten sich mit kräftigem Wind. "Am Ostersonntag klart es dann ein wenig auf." (dpa)

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