Sekundarschulen werden gut angenommen

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Was wir bereits wissen
Die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen liegen inzwischen in allen Städten vor. Dabei wird deutlich, dass die drei Sekundarschulen im Altkreis Brilon gut angenommen werden.

Altkreis..  Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Eine Frage, die vor allem für die Eltern der Viertklässler zum Ende des 1. Schulhalbjahres akut wird; zumal die Schulempfehlung nicht mehr zwingend bindend ist. Inzwischen sind die Entscheidungen gefallen und die Anmeldeverfahren bei den heimischen Schulen abgeschlossen.

Anmeldezahl gestiegen

Deutlich gestiegen von 75 auf 93 ist die Zahl der Anmeldungen für die Sekundarschule Brilon im Vergleich zum laufenden Schuljahr. „Wir freuen uns und sehen das als ein Zeichen, dass die neue Schulform hier in Brilon offenbar gut angenommen wird“, erklärt Schulleiterin Anja Strube. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass sich die Eltern heute vor der Anmeldung ihrer Kinder sehr gut informieren und sich die Schule genau angucken.

Unverändert bei 100 geblieben ist die Zahl der Fünftklässler, die im nächsten Schuljahr die Briloner Marienschule besuchen werden. Für das Gymnasium Petrinum liegen 102 Anmeldungen vor, das sind 20 mehr als im laufenden Schuljahr.

Die Anmeldezahl für die Sekundarschule Marsberg, die im Sommer ins zweite Jahr startet, ist stabil. Im Schuljahr 2014/15 gibt es 103 Fünftklässler, ab Sommer sind 99 Schüler angemeldet. Auch in diesem Jahr wird es daher wieder vier Klassen geben. Bürgermeister Klaus Hülsenbeck: „Die Schule erfreut sich einer hohen Zufriedenheit und Akzeptanz sowohl bei den Schülern als auch bei den Eltern.“

Drei Fünferklassen im Gymnasium

17 Schüler aus dem Marsberger Stadtgebiet haben sich für den Besuch der Sekundarschule in Fürstenberg entschieden (elf aus Meerhof, sechs aus Essentho). Das ist nicht ungewöhnlich. Wie Hubert Aßhauer, Leiter des Schulamtes sagt, ist der Schulweg dorthin kürzer und die Kinder würden erst eine Stunde später abgeholt. Schulbeginn in Fürstenberg ist um 8.10 Uhr; in Marsberg schon um 7.30 Uhr.

Statt zwei Klassen wie in diesem Jahr wird es am Carolus-Magnus-Gymnasium im nächsten Schuljahr drei Eingangsklassen geben, da 81 Anmeldungen vorliegen. Aktuell gibt es zwei Klassen mit insgesamt 54 Fünftkässlern.

Die Sekundarschule Olsberg hat seit diesem Schuljahr einen Teilstandort in Bestwig, für den es mit Blick auf die Anmeldungen für das Schuljahr 2015/16 zunächst nicht so gut aussah, da offenbar Eltern aus dem Bestwiger Stadtgebiet ihre Kinder für Olsberg angemeldet hatten. Inzwischen liegen aber, so Schulleiter Michael Aufmkolk, genügend Anmeldungen für Bestwig vor, so dass dort zwei Klassen gebildet werden können. Für den Sekundarschulstandort in Olsberg wurden 75 Kinder angemeldet. Dort wird es daher drei Fünfer-Klassen geben.

Zwei Realschul-Klassen

Für die Verbundschule Medebach-Hallenberg sind 50 Kinder angemeldet worden. Erstmals wird allerdings keine Hauptschulklasse eingerichtet, da es zu wenig Anmeldungen gibt. Notwendig wären mindestens 18 Schüler. Im nächsten Schuljahr wird es daher, so Schulleiter Uwe Kruse, zwei Realschulklassen geben. Zurzeit besuchen 46 Realschüler und 18 Hauptschüler die fünfte Klasse. Der Schulleiter hat festgestellt, dass es insgesamt einen Trend zur Realschule gibt. Vorteil der Verbundschule sei, dass ein Wechsel zwischen den beiden Schulformen relativ unproblematisch möglich sei.

Für die Verbundschule Siedlinghausen-Winterberg liegen zurzeit 71 Anmeldungen vor; 26 für die Hauptschule, 45 für die Realschule. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium Winterberg-Medebach werden ab Sommer 115 Fünftklässler besuchen.