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„Schulkompromiss“ wird favorisiert

24.01.2015 | 00:11 Uhr

Meschede/Olsberg. Die Steuerungsgruppe zur Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs des Hochsauerlandkreises bleibt nach intensiver Diskussion bei ihrem bisherigen Vorschlag, dass der Bereich Elektrotechnik nach dem bereits 2014 gefundenen Kompromiss erfolgen soll. Das teilte der HSK gestern mit.

Die Kreisverwaltung wird in einer Vorlage diesen Kompromiss erneut dem Schulausschuss am 3. Februar und dem Kreistag am 13. März zum Beschluss vorschlagen.

In diesem Beschluss befürwortet die Kreisverwaltung auch den Vorschlag der Bezirksregierung Arnsberg als Obere Schulaufsichtsbehörde, die Auszubildenden im Elektrobereich nach dem Modell „Ganztagsberufsschule in der gesunden Schule“ zu beschulen. Hierbei handelt es sich um ein neues Organisationsmodell für den Berufsschulunterricht in NRW. Kernelement ist die Zusammenfassung des Berufsschulunterrichts zu einem ausgedehnten Berufsschultag mit zehn Unterrichtsstunden. Dies reduziert die Berufsschultage und kommt den Schülern mit längeren Anfahrtswegen, aber auch den Ausbildungsbetrieben entgegen.

Entwicklungsplan fortführen

Die Schulentwicklungsplanung wird fortgeführt und die Erfahrungen der zu beschließenden Neuerungen in den insgesamt 13 Bildungsgängen sollen in künftige Planungen übernommen werden. Bei der Kompromissfindung mussten alle Berufskollegs aufeinander zugehen und sich abstimmen.

Dabei, so der Kreis, gab es auf allen Seiten Gewinner und Verlierer. So verliert beispielsweise das Berufskolleg Meschede den Bildungsgang Kfz-Mechaniker, der nur noch in Arnsberg und Olsberg angeboten wird.

Mitglieder

Am Berufskolleg Berliner Platz läuft der Bildungsgang für kaufmännische Assistenten der Informationswirtschaft aus.

Der Steuerungsgruppe, die die Vorschläge unterbreitet hat gehören an: Die fünf Schulleiter der Berufskollegs, der Hochsauerlandkreis als Schulträger, die Bezirksregierung Arnsberg als Obere Schulaufsichtsbehörde, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer sowie der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Schulausschusses, ein Vertreter der Städte und Gemeinden und ein Vertreter der Wirtschaftsförderung.

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2015-01-24 00:11
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