Schule und Leistungssport verbinden

Mit einigen Vorführungen bereicherten die Schülerinnen und Schüler die Eröffnung der Dreifach-Sporthalle.
Mit einigen Vorführungen bereicherten die Schülerinnen und Schüler die Eröffnung der Dreifach-Sporthalle.
Foto: Rita Maurer
Was wir bereits wissen
Mit der offiziellen Eröffnung der Dreifach-Sporthalle und ihren verschiedenen Spezial-Trainingsräumen ist das Gymnasium dem Ziel, Schul- und Leistungssport mit einer qualifizierten Schulausbildung zu verbinden, nach knapp zweijähriger Bauzeit einen entscheidenden Schritt näher gekommen.

Winterberg..  In allen drei Hallenabschnitten der neuen Dreifach-Sporthalle trainierten Schülergruppen verschiedene Sportarten, während in den benachbarten Klassenräumen die angehenden Abiturienten über ihren Leistungskurs-Klausuren brüteten. Genau das ist das Konzept des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Winterberg/Medebach als NRW-Eliteschule des Sports: die Verbindung von Schul- und Leistungssport mit einer qualifizierten Schulausbildung.

Mit der gestrigen offiziellen Eröffnung der Dreifach-Sporthalle und ihren verschiedenen Spezial-Trainingsräumen ist das Gymnasium diesem Ziel nach knapp zweijähriger Bauzeit einen entscheidenden Schritt näher gekommen. So viele Besucher in Schlips und Anzug statt in Sportkleidung wird die Dreifach-Sporthalle sicher so bald nicht mehr sehen, doch als erstes stand der Sport im Vordergrund. Acht Schülerinnen der Klasse 7b hatten sich zwei Tänze mit dazu passenden Kostümen überlegt; fünf Sportlerinnen aus der 9b brachten das Publikum mit ihrer gekonnten und ganz leicht und spielerisch wirkenden Waveboard-Choreographie zum Staunen. Die Turn-AG der Klasse 6b führte mit Sportlehrer Arnold Figge unterschiedliche Übungen bis hin zum Flickflack und Salto am Boden, Kasten und Trampolin vor.

Neue Impulse für Leistungssport

Schulleiter Ulrich Cappel begrüßte zahlreiche offizielle Vertreter vom Land NRW, dem HSK, den Städten Winterberg, Medebach und Willingen sowie aus den Sportverbänden. Werner Stürmann vom NRW-Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport sowie Thomas Grellmann als Leiter des Olympiastützpunktes Willingen/Winterberg bedankten sich bei allen Verantwortlichen, die in Zeiten eigentlich klammer Kassen den Mut zum Bau der Dreifach-Sporthalle gehabt und damit neue Impulse für die Förderung des Leistungssports in NRW gesetzt hätten. Bob-Bundestrainer René Spies und Thomas Grellmann zeigten den Gästen anschließend die separaten Spezifikräume für Theorie, Gymnastik, den noch auszustattenden Kraftraum, ein kippbares Laufband zur Simulation verschiedener Streckenprofile für Skiroller, die 60-Meter-Sprintstrecke sowie eine mit Trampolin und Schaumstoffsprunggrube ausgestattete Anlage für das Skisprungtraining.

Land NRW übernimmt 3,88 Millionen Euro

René Spies war die Begeisterung deutlich anzumerken: „Solche traumhaften Möglichkeiten habe ich mir als aktiver Sportler immer gewünscht. Während der Bob-WM hat die A-Mannschaft hier trainiert und bestätigt, dass Winterberg bei den Sportstätten in Deutschland ganz vorne mit dabei ist.“