Schon Zweijährige mit Kultur in Kontakt bringen

Die Briloner Kuturschaffenden bei der Präsentation des neuen Programmheftes in der Stadtbibliothek: (v.l.) Bürgermeister Dr. Christof Bartsch,  Friedel Schumacher (Brilon natürlich), Thomas Mester (Brilon Kultour), Stefan Scharfenbaum (Maul-Affen-Feil), Ute Hachmann (Stadtbibliothek), Kerstin Ochsmann (Besucherring), Peter Schmidt und Holger Hirsch-Mahnke (Kulibri) und Melanie Middel (Stadtbibliothek)
Die Briloner Kuturschaffenden bei der Präsentation des neuen Programmheftes in der Stadtbibliothek: (v.l.) Bürgermeister Dr. Christof Bartsch, Friedel Schumacher (Brilon natürlich), Thomas Mester (Brilon Kultour), Stefan Scharfenbaum (Maul-Affen-Feil), Ute Hachmann (Stadtbibliothek), Kerstin Ochsmann (Besucherring), Peter Schmidt und Holger Hirsch-Mahnke (Kulibri) und Melanie Middel (Stadtbibliothek)
Foto: WNM
Was wir bereits wissen
Das neue Programm bietet für jeden Geschmack und für jedes Alter Angebote. Schon bei den Zweijährigen geht es los.

Brilon..  Es ist - wieder einmal - für jeden Geschmack und für jedes Alter etwas dabei: Auf 192 Seiten präsentiert Brilon Kultour in seinem neuen Heft Musik, Theater, Ausstellungen und Aktionen. Von der halbstündigen Zaubershow „Sssst“ für Kinder ab zwei Jahren bis hin zu Goethes „Faust“, von Chormusik über Klassik bis hin zu Weltklasse-Jazz und Heavy Metal, vom Boulevard bis zur Comedy. Insgesamt 108 Veranstaltungen umfasst das gerade angelaufene Programm 20145/16. „Für eine Stadt wie Brilon ist das schon sehr außergewöhnlich“, sagte Bürgermeister Dr. Christof Bartsch bei der Vorstellung. Oder, wie ihm Freunde aus Köln bescheinigt hätten: „Sensationell.“

Mit acht Terminen ist der Besucherring dabei. Den Theaterfreunden wird überwiegend leichte Kost geboten, etwa die satirische Komödie über Frauen in der Weltpolitik „Ich bin wie Ihr, ich liebe Äpfel“ (30. September) oder die musikalische Revue „Liebesperlen“, die in die 50-er bis 70-er Jahre führt.

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Ein breites Angebot wendet sich an Kinder und Jugendliche. Etwa das Junge Theater mit den drei Aufführungen „Trashedy“ (bereits am 17. Juni), sowie „Taksi to Istanbul“ und „Tschick“. In diesem Bereich ergänzen Brilon natürlich in den Sommer- sowie den Herbstferien und die Stadtbibliothek das Angebot mit weit über 100 weiteren Veranstaltungen.

Die Konzert-Sparte reicht vom Jahreskonzert des MGV Brilon an diesem Sonntag (17 Uhr, Aula Petrinum) und dem Abend am Franziskus-Brunnen (Lübke-Schule Steinweg, 20 Uhr) mit Christina Lux über ein Konzert im Rahmen des Spirituellen Sommers mit dem Avram-Ensemble (mit Schirin Partowi aus Brilon) am 3. Juli und es gibt Mitsing-Spaß mit Frau Höpker. Fester Bestandteil von Brilon Kultour sind die Kerzenkonzerte in der Nikolaikirche. Ein besonderes Erlebnis wird der Abend mit dem Calmus Ensemble aus Leipzig am 29. Dezember.

Maul-Affen-Feil mit musikalischer Western-Komödie

Beim Musiksommer habe sich die Reduktion von acht auf sechs Termine bewährt, sagt Kultour-Chef Thomas Mester. Weniger ist mehr, denn die Sponsoren ziehen in bewährter Weise mit. Mester: „Das tut der Reihe gut.“ Vom 16. Juli bis 7. August sind u.a. The Queen Kings dabei, es gibt Rockabilly mit den Dime Daddies, Ska, 80-er Jahre Rock und deutsche Party-Hits.

Fester Bestandteil der Briloner Kultur-Szene ist das Maul-Affen-Feil-Ensemble. Nach ihrem Ausflug in den Karneval kehren die 10 Aktiven nun wieder auf die Theaterbühne zurück, und zwar mit den „Western-Schwestern“, einer stark musikalisch geprägten, im Amüsier-Milieu des Wilden Westens angesiedelten Inszenierung. Aufführungstermine: 6., 7., 13., und 14. November im Kolpinghaus.

Star-Drummer bei Briloner Jazznacht

Ein Wiedersehen gibt es am 18. November mit Birgit Schrowange. Die aus Nehden stammende TV-Ikone liest am 18. November aus ihrer Biographie. Ebenfalls ein Star ist Manu Katche, der Drummer aus Frankreich. Er bestreitet am 24. Oktober mit seinem Quintett die 20. Briloner Jazznacht. Und auch das zweite Ensemble des Abends kann internationale Meriten aufweisen: Quintessence, die Jazz-Formation des aus Bigge stammenden Uli Lettermann. Mit museumspädagogischen Veranstaltungen und Ausstellungen ist das Haus Hövener dabei. Ab 9. August z.B. wird „Front 14/18: Der erste Weltkrieg in 3 D“ gezeigt, stereoskopische Aufnahmen zweier Frontsoldaten.