Schnelles Internet auf der Kippe

Erfolgreiche Akquise, die örtlichen Akteure in Düdinghausen haben die 50 Prozent-Hürde genommen.
Erfolgreiche Akquise, die örtlichen Akteure in Düdinghausen haben die 50 Prozent-Hürde genommen.
Foto: Privat
Was wir bereits wissen
Die einen haben das Ziel erreicht, die anderen noch nicht. Bei der Kunden-Akquise für eine schnellere Internet-Verbindung war Düdinghausen erfolgreich. Dort konnten die mindestens benötigten 50 Prozent potentieller Neukunden geworben werden, in Oberschledorn ist dies nicht gelungen. Dies sagte Bürgermeister Thomas Grosche beim Neujahrsempfang.

Düdinghausen/Oberschledorn..  Die einen haben das Ziel erreicht, die anderen noch nicht. Bei der Kunden-Akquise für eine schnellere Internet-Verbindung war Düdinghausen erfolgreich. Dort konnten die mindestens benötigten 50 Prozent potentieller Neukunden geworben werden, in Oberschledorn ist dies nicht gelungen. Dies sagte Bürgermeister Thomas Grosche beim Neujahrsempfang.

Nun bleibt es trotz des Erfolges in Düdinghausen aufgrund der mäßigen Resonanz in Oberschledorn weiter ungewiss, ob künftig schnelleres Surfen im weltweiten Datennetz möglich sein wird oder nicht. Die Wirtschaftlichkeit für den privaten Anbieter, die Firma Muenet, ist für eine Realisierung des Projektes ausschlaggebend. Und die wäre erst dann gewährleistet, wenn beide Orte die erforderlichen 50 Prozent an verfügbaren Haushalten geworben hätten. Nun soll es kurzfristig Gespräche mit Vertretern der Firma Muenet geben, in denen eruiert werden soll, ob es nicht doch noch zu einer Umsetzung der Pläne kommen könnte.

Zur Erinnerung: Die Stadt Medebach hatte mit dem Unternehmen nach langer Suche einen potentiellen Partner gefunden, um die Versorgung in Düdinghausen und Oberschledorn mit schnellem Internet zu verbessern. Bis zum Stichtag 10. Januar lief in beiden Dörfern die Akquise.

Enger Kontakt mit Firma

Die Chancen für bessere Datenleitungen seien nach Ablauf der Akquise sicher nicht besser geworden, so Wirtschaftsförderer Frank Linnekugel auf WP-Anfrage. Die Flinte ins Korn werfen will er aber nicht. „Wir hoffen, dass wir das Projekt trotz der nicht erreichten Anschlusszahl in beiden Orten umsetzen können und stehen dazu bereits seit letzter Woche – also noch vor Fristende - in Kontakt mit der Firma Muenet und den örtlichen Akteuren.“ Düdinghausen habe die Anzahl der benötigten Anschlüsse deutlich übertroffen, „in Oberschledorn bestätigen uns immer wieder insbesondere die Unternehmen die Wichtigkeit dieses Projekts, daher bleiben wir natürlich auch am Ball und wollen das Projekt insgesamt umsetzen. Final entschieden ist hierzu allerdings noch nichts.“