„Rosaroter Panther“ jagt den „Dritten Mann“

Hoppecke..  „Giovannis letzter Coup“ - diese Kriminalgeschichte stand im Mittelpunkt des Jahreskonzerts der Hochsauerländer in der Schützenhalle. Ein echter Knaller, aber auf musikalische Art und Weise.

Dabei ging es um die Geschichte, wie der weltberühmte Diamant, der rosarote Panther, von drei Halunken aus dem Louvre in Paris gestohlen wird und wie die Geschichte letztendlich gut ausging.

Publikum einbezogen

Sogar das Publikum wurde eingebunden und durfte mitraten. Aber wem es gelungen war, die Lücken im Programmheft zu füllen, der konnte sich das schon denken. Und da war die Filmmusik aus „The Pink Panther“ so ziemlich am Anfang des mehr als zweistündigen Programms ebenfalls eine kleine Hilfe. Außerdem gaben die beiden Moderatoren Ulrich Pohl und Martin Schörmann den Musikfreunden doch so einige kleine Tipps.

Aber wenn James Bond dem räuberischen Trio mit einer musikalischen Selektion auf der Spur ist, gibt es letztendlich kein Entkommen. Oder wer den „Dritten Mann („The third Man“) unter Sambaklängen einmal auf der Spur war, konnte so manchen wertvollen Hinweis geben. Zumal wenn man Unterstützung von „Bugs Bunny und seinen Freunden“ mit einem Medley bekommt. Allerdings kamen auch die Gangster musikalisch mit „Tattoo on stage“ nicht zu kurz. Denn gerade jene Parade war es, die als Termin für den dreisten Coup herhalten musste. Aber an dem Tag war „Morgens um sieben“ die Welt noch in Ordnung, so die Melodien frei nach James Last.

Vielversprechender Nachwuchs

Zwischendurch wurde den Ermittlern etliche Male der Marsch geblasen, um ihnen auf die Sprünge zu helfen. U.a. waren „Wir präsentieren“, der „Florentiner Marsch“ und der „San Lorenzo Marsch“, bei dem im Übrigen wieder einmal Ehrendirigent Franz-Josef Lahme zum Taktstock griff, so ganz nach dem Geschmack des Publikums. Ansonsten lag die musikalische Leitung des 40-köpfigen Klangkörpers in den bewährten Händen von Michael Schörmann und seinem Stellvertreter Frank Lahme.

Damit es der Ganovenehre nicht zu viel wurde, rundeten die Amsel-Polka und die Polka „So ein schöner Tag“ mit dem Gesangsduo Michaela Voss und Paul Schilling, „Westernhagen live“ und ein Ausflug ins „Weiße Rössl“ das Konzert ab. Als die Täter endlich gefasst waren, kam noch eine Polka obendrauf: „Die Kapelle hat gewonnen!“

Wie in jedem Jahr gehörte das Podium zum Auftakt zunächst dem Nachwuchs. Mit „Pomp & Circumstanc“, dem Marsch „A Festive Parade“ und „Im schönsten Wiesengrunde“ trat das Jugendblasorchester den Beweis an, dass die Hoch-sauerländer in Zukunft auf die jungen Leute zählen können.

Außerdem gab es bei diesem durch und durch gelungenen Konzert in der Pause noch die silberne Ehrennadel für Matthias Spratte für 25-jährige Mitgliedschaft bei den Hochsauerländern.