R wie Reiseplanung
29.03.2010 | 14:28 Uhr 2010-03-29T14:28:00+0200
Wer es so richtig warm haben möchte, verreist Ostern.
Zwei Wochen sonnigster Frühling oder einfach mal raus aus dem Alltag — die Osterferien stehen vor der Tür. Wer jetzt noch spontan in den Flieger nach Süden steigen will, muss flexibel sein. Die WP erkundigte sich nach Reisezielen und -vorlieben der Briloner. Und fragte nach, wo der schönste Frühling zu finden ist.
Blumeninsel Madeira
Darauf weiß Karin Schreckenberg vom Reisebüro Via Soluna in Brilon sofort eine Antwort: „Auf Madeira, der Blumeninsel. Dort ist es zu dieser Jahreszeit wunderschön.” Wem die Atlantikinsel zu weit ab vom Schuss ist, kann auch am Mittelmeer die schönste Blütenpracht erleben: Die Mandelblüte lockt jedes Jahr im Frühling die Touristen nach Mallorca. Und nicht nur dann — die Briloner lieben die Baleareninsel. Generell fahren sie gern nach Spanien: „Kanaren und Mallorca gehen immer.”
Um Ostern sei auch Ägypten sehr gefragt, im Sommer eher die Türkei. Auch Griechenland laufe besser als im Vorjahr, trotz der dortigen Finanzkrise. Wie sich Reisen überhaupt in diesem Jahr besser verkaufen als 2009: „Die Leute sind wieder sicherer, was ihre Arbeitsplätze angeht.” Deshalb buchen sie jetzt wieder die klassischen Sonnen- und Familienziele — „wir freuen uns aber auch immer, wenn wir mal was Exotisches planen können”, sagt Schreckenberg und lacht.
Kreuzfahrten im Trend
Ein echter Trend in diesem Jahr sind Kreuzfahrten. „Das ist ein großes Thema, besonders Ostseetouren und natürlich wieder Mittelmeer und Kanaren kommen gut an.” Auch Wandertouren sind beliebt: „Sobald jetzt die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, sind die Leute aktiv und buchen ihren Wanderurlaub für April und Mai.”
Wer schon in den Osterferien am Strand oder im Blütenmeer entspannen und Sonne tanken will, der muss flexibel sein. „Wenn man sich nicht unbedingt auf Paderborn fixiert, und auch die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn in Betracht zieht, kann man noch etwas Gutes bekommen”, so Schreckenberg. Freie Hotelzimmer gäbe es genug, nur die Flugplätze seien begrenzt. „Aufgrund des schlechteren vergangenen Reisejahres haben die Veranstalter geringere Kontingente eingekauft.” Für die Osterurlauber heißt das: Die Straße nach Süden führt erstmal nach Westen.
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