Putzhütte am Kloster Bredelar steht unter Schutz

Die Putzhütte am Kloster Bredelar ist jetzt ein industrielles Baudenkmal. Das LWL-Amt für Denkmalpflege hat sie unter Schutz gestellt.
Die Putzhütte am Kloster Bredelar ist jetzt ein industrielles Baudenkmal. Das LWL-Amt für Denkmalpflege hat sie unter Schutz gestellt.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Putzhütte am Kloster Bredelar ist jetzt ein industrielles Baudenkmal. Das LWL-Amt für Denkmalpflege hat sie unter Schutz gestellt.

Bredelar..  Die ehemalige Putzhütte am Kloster Bredelar aus dem Jahr 1892 hat das Amt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe für Denkmalpflege jetzt unter Denkmalschutz gestellt, weil sie ein „bedeutendes Zeugnis der industriellen Nachnutzung des Klosters“ sei. Die Denkmalplakette brachte der Vorstand des Fördervereins Kloster Bredelar nun im feierlichen Rahmen neben dem Eingangstor an.

„Die umfangreiche Recherchearbeiten im Vorfeld haben sich gelohnt“, freut sich Benedikt Klaucke vom Förderverein.

Er verweist auf die „herausragende Bedeutung der Putzhütte innerhalb des Produktionsablaufes der ehemaligen Gießerei in der Theodorshütte“ und auch auf die in großen Teilen noch erhaltene Gebäudesubstanz der Erbauungszeit mitsamt heute noch ablesbarer Industriespuren aus der Zeit vor der Werksschließung in 1931.

In der Putzhütte wurden in der Zeit der Eisenherstellung die Eisenteile von Graten und Verunreinigungen gesäubert, geputzt und für den Versand vorbereitet.

Der Förderverein hatte in der ehemaligen Putzhütte die Lehr- und Schaugießerei untergebracht.

Der Betrieb wurde 2007 allerdings durch die Baubehörde des HSK stillgelegt wegen Einsturzgefahr.

250 000 Euro Fördermittel

Die beiden Förderbescheide über jeweils 125 000 Euro durch die Nordrhein-Westfalen-Stiftung und das Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes liegen vor, so dass die Planungen für die Basisrenovierung von Dach- und Mauerkrone beginnen können.

Auch die Gusseisenfenster sollen renoviert werden. Danach soll die Lehr- und Schaugießerei wiederbelebt werden. ad