Nördlichster Workshop im Alphornblasen

1 „Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen“ - so steht es auf Ihrer Internetseite. Haben die Workshopteilnehmer denn ordentlich gewollt?

Ja, das war eine sehr gute Gruppe am Wochenende in Hesborn. Ich war überrascht, wie notenfest doch alle waren. Das ist in manchen Regionen nicht selbstverständlich. Wir haben gut zusammengearbeitet - das merkt man auch daran, dass in meinem Übungsbüchlein am Ende nur noch ein Stück übrig geblieben ist.

2 Das Alphorn ist ja eher im alpenländischen Raum verbreitet. War das nicht kurios für Sie, einen solchen Workshop im Sauerland zu machen?

Das Alphorn-Spielen ist mittlerweile weit verbreitet - auch wenn dies bislang der nördlichste Workshop war, den ich je gegeben habe. Ich hatte schon Teilnehmer aus Bremen. Viele Musikvereine haben das Instrument für sich entdeckt und zum Teil kleine Gruppen aufgebaut, weil es vielfältig und vielseitig ist. Manche haben das Alphorn im Urlaub kennengelernt und wollen jetzt selbst spielen.

3 Was macht für Sie die Faszination Alphorn aus?

Es ist in erster Linie ein recht einfaches Instrument. Wer vom Ansatz her gut ist - und 99 Prozent der Leute kommen aus der Blasmusik - der schafft elf Töne. Manchmal auch 12.