Neue Gondel auf dem alten Mast
08.02.2012 | 18:37 Uhr 2012-02-08T18:37:00+0100
Brilon/Scharfenberg.(hjh) Vorerst bleibt es bei den drei Windkraftanlagen auf der Sonder zwischen Brilon und Scharfenberg. Wie berichtet, möchte die Betreibergesellschaft der beiden oberen Windräder ihre beiden Räder gegen eines der jüngsten Generation austauschen.
Das wäre mit einer Nabenhöhe von 135 m zuzüglich des Rotorblattes von rund 50 m mehr als ein Drittel größer als die bisherigen. Der Bau- und Planungsausschuss konnte sich Anfang des Monats nicht zum gemeindlichen Einvernehmen zu diesen Plänen durchringen, zumal die Sonder auch nicht zu den künftigen Windvorrangszonen gehöre. Gestern Abend hieß es im Ausschuss, dass das Verfahren derzeit Ruhe. Der 22. Februar als Termin für die Frist, bis zu der die Ablehnung formuliert werden müsste, sei hinfällig. Stadtbaudirektor Nolte sagte, dass dies so in einer Aktennotiz festgehalten sei.
SPD-Ratsherr Rudi Bauer (Scharfenberg) sagte, dass auch im Wege eines Dringlichkeitsbeschlusses das gemeindliche Einvernehmen versagt werden könne. Derweil haben die Betreiber an einem Rad in diesen Tagen die komplette Gondel ausgetauscht. Damit ist die Anlage wie neu - bis auf den Mast.
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