„Mutter aller Ferienprogramme“ wird 20

20 Jahre „Brilon natürlich“ - das wurde an der Hiebammen-Hütte groß gefeiert.
20 Jahre „Brilon natürlich“ - das wurde an der Hiebammen-Hütte groß gefeiert.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der Arbeitskreis „Brilon natürlich“ hat an der HIebammen-Hütte sein 20-jähriges Bestehen gefeiert.

Brilon..  In 20 Jahren hat „Brilon natürlich“ viel bewegt. Wie viel, das war am Wochenende in der Hilbringse deutlich. Rund um die Hiebammen-Hütte war alles rappelvoll. Mitunter war es auf dem weiten Gelände schwer, überhaupt noch ein freies Plätzchen zu ergattern. Alle wollten dabei sein, wenn „Brilon natürlich“ Geburtstag feiert.

Schließlich wissen nicht nur die Einheimischen, dass bei „Brilon natürlich“ immer etwas geboten wird, vor allem in Form von tollen Mitmachangeboten. So wie Bürgermeister Dr. Christof Bartsch, der meinte: „Das Engagement der Mitstreiter um Friedel Schumacher ist gar nicht hoch genug anzuerkennen.“

Zugleich war das auch der Auftakt des Sommerferienprogramms, das Brilon und seinen Gäste wieder die Qual der Wahl zwischen rund 100 verschiedenen Veranstaltungen überlässt.

Was da vor allem die Daheimgebliebenen erwartet, davon gab es am Wochenende in der Hilbringse einen kleinen Vorgeschmack. Ein Großteil der Akteure beim Ferienprogramm stellte sich beim 20-Jährigen schon einmal vorab vor.

Letztendlich sei das Ferienprogramm von „Brilon natürlich“ die Mutter aller Ferienprogramme, betonte der Vorsitzende des Arbeitskreises, Friedel Schumacher, in seiner Begrüßung nicht ohne Stolz.

Da war für jeden etwas dabei. Während auf der Bühne die Hollenkinder aus dem Waldkindergarten begeistert eine Art Wald-Modenschau aufführten, flocht gleich nebenan der Besenbinder Alfons Bange aus Scharfenberg seine Körbe.

Filz, Wolle und Honig

Man konnte bei der Waldjugend vorbeischauen und der Mundwerker Michael Klute holte alles aus seinen Instrumenten heraus, was nur herauszuholen ist. Ein Ranger präsentierte seinen Rothaarsteig und Produkte aus der Natur waren reichlich im Angebot. Arbeiten aus Filz und Wolle gab es ebenso wie Waldhonig und so manch andere Köstlichkeit. Auch das sonstige Unterhaltungsangebot konnte sich sehen oder vielmehr hören lassen. Die Spielleute von „Rückenbücken“ aus Padberg waren ebenso zu Gast, wie die „Briloner City Ramblers“ und die „Twersbraken“, denen der Ruf vorauseilt: „Mehr Sauerland geht einfach nicht.“

Der Chor „MGVchen“ aus Velmede sang lustige Weisen und „Just for Joy“ bewies einmal mehr, dass der Titel Meisterchor nicht umsonst zu bekommen ist. Die Sambastics aus Bruchhausen trommelten was das Zeug hielt und die Tanzgruppe „Rosa del ventos“ lud zu einem Ausflug nach Portugal ein. Die Kinder konnten basteln, sich die Zeit mit Geocaching vertreiben oder sich schminken lassen. Oder auch mit dem Trecker oder der Kutsche fahren und am Flusslauf der Hilbringse spielen.

„Hubertas Geschichte“

Nicht zu vergessen die Hauptattraktion in der Hilbringse, die Esel. Während einige auf der Wiese grasten, durften die Kinder auf „Rambo“ reiten. Der hatte seinen ganz großen Auftritt, als Gisela Ries und Altbürgermeister Franz Schrewe den Gästen „Hubertas Geschichte“ erzählten, auf Plattdeutsch.