Monsignore Albert Schülken im Alter von 84 Jahren verstorben

Bigge..  Bigge trauert um Monsignore Albert Schülken. Am Dienstag, 10. Februar, starb er im Alter von 84 Jahren. Im Jahr 1992 kam Albert Schülken als Geistlicher Rektor des Josefsheims und der Elisabeth-Klinik nach Bigge. Nach Antritt seines Ruhestands im Oktober 2000 war er weiter seelsorgerisch in Bigge tätig. Seinen Schwerpunkt hatte er dabei im Josefsheim, der Elisabeth-Klinik und der Seniorenresidenz „Erikaneum“. Aber auch in der Pfarrgemeinde St. Martinus war er engagiert. Besonders am Herzen lag ihm sein Bibelkreis, der regelmäßig im Pfarrheim stattfand.

Prälat Albert Schülken wurde am 15. Juni 1930 in Castrop-Rauxel geboren. Zum Priester wurde er am 26. Mai 1955 im Hohen Dom zu Paderborn geweiht. In drei Monaten hätte er sein 60-jähriges Priesterjubiläum gefeiert. Nach Stationen als Vikar in Dortmund-Hörde und Hemer wurde er 1964 Geistlicher Direktor des Jugenddorfes Petrus Damian in Warburg. Am 11. November 1980 wurde er zum Päpstlichen Ehrenkaplan mit dem Titel „Monsignore“ ernannt. Von 1986 bis 1992 leitete Albert Schülken die Hauptabteilung „Pastorale Dienste“ im Erzbischöflichen Generalvikariat in Paderborn.

Die Menschen in Bigge schätzten seine bodenständige Art und dass er stets lebensfroh auf Menschen zuging. Auch im hohen Alter war stets gut informiert, so dass man mit ihm sprichwörtlich über „Gott und die Welt“ reden konnte. Eine Prise Humor fehlte dabei nie, was auch die Zuversicht zeigt, mit der er durchs Leben ging. Er stand stets mitten im Gemeindeleben und besuchte die verschiedenen Feste. Man wird ihn vermissen.

Am Samstag, 21. Februar, wird er nach dem Auferstehungsamt, das um 10 Uhr in der St. Martinus-Kirche beginnt, zu Grabe getragen.