Mit wenigen Klicks die richtige Lücke finden

Wo gibt es noch Bauplätze in Olsberg? Hier ein Blick auf den Bereich Niethaken/am Langenberg.
Wo gibt es noch Bauplätze in Olsberg? Hier ein Blick auf den Bereich Niethaken/am Langenberg.
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Mit wenigen Klicks die richtige Lücke finden: Die Stadt Olsberg hat auf ihrer Homepage ein Baulückenkataster freigeschaltet.

Olsberg..  Wer im Olsberger Stadtgebiet seinen Traum von den „eigenen vier Wänden“ in die Tat umsetzen möchte, findet das passende Grundstücks-Angebot dazu nun „auf einen Blick“ - und zwar in Form eines Baulückenkatasters auf der Homepage www.olsberg.de im Internet. Hier können sich Interessierte über insgesamt mehr als 70 städtische und private Wohnbaugrundstücke informieren, die zum Großteil sofort bebaut werden können.

Mit dem neuen Angebot wolle man den Service für Bauwillige noch weiter verbessern, unterstreicht Bürgermeister Wolfgang Fischer. Die Stadt Olsberg habe sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortsteilen für künftige Bauherren viel zu bieten. „Und auch dies ist ein Baustein, um den demographischen Wandel zu gestalten.“

Geordnet nach Ortsteilen und Standorten finden Interessierte einfach und nutzerfreundlich eine Übersicht über Grundstücke, die erworben werden können - „und dazu auch viele Informationen, um sich einen näheren Eindruck vom Grundstück zu verschaffen“, so Stefan Vorderwülbecke vom Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung. Neben einer Übersichtskarte finden sich Hinweise auf geltende Bebauungspläne, mögliche Gestaltungsrichtlinien, Grundstücksgröße, Kaufpreis und Erschließungsbeiträge sowie teilweise auch Fotos, die die Lage des Areals im Gelände zeigen.

Eine Frage der Wirtschaftlichkeit

Auch über zahlreiche Baugrundstücke, die sich in privatem Besitz befinden, kann man sich mit dem neuen städtischen Angebot informieren. Es gehe darum, eine möglichst weitgehende Übersicht über die Baumöglichkeiten zu geben, erläutert Stefan Vorderwülbecke. Dazu habe die Stadt bereits im vergangenen Jahr die Eigentümer der ent-sprechenden Grundstücke angeschrieben und um das Einverständnis gebeten, sich an dem Projekt zu beteiligen. Dabei werden die Grundstücke zwar präsentiert, aber nicht die Namen der Eigentümer genannt: „Interessierte können sich bei uns melden - wir vermitteln dann den weiteren Kontakt.“

Für Besitzer privater Baulücken ist das Angebot genauso kostenfrei wie für Bauwillige, unterstreicht Stefan Vorderwülbecke: „Gebühren oder etwas Ähnliches gibt es nicht - es ist ein reiner Service der Stadt.“

Und von dem profitiert auch die Stadt Olsberg selbst. Denn gerade in Zeiten zurückgehender Bevölkerungszahlen sei die so genannte „Innenverdichtung“ ein wichtiges Prin-zip, betont Vorderwülbecke. Dahinter verbirgt sich der Gedanke, zunächst bestehende Baulücken zu nutzen, bevor neue Baugebiete ausgewiesen werden.

Aufwand vermindern

Dies sei nicht nur für die Kommune wirtschaftlicher, sondern ganz unmittelbar auch für die Bürgerschaft: „Wir vermindern den Aufwand für neue Infrastruktur wie Trinkwasserversorgung, Kanal und Strom, bei der dann Kosten auf immer weniger Bürgerinnen und Bürger umgelegt werden müssen.“