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Jahresabschluss von „Brilon natürlich“ in der Hiebammen Hütte.
Jahresabschluss von „Brilon natürlich“ in der Hiebammen Hütte.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Eine positive Bilanz zog „Brilon natürlich“ beim Jahresabschluss in der Hiebammen Hütte.

Brilon..  Das Entdeckerprogramm „Brilon natürlich“ des Arbeitskreises Natur und Landschaft wurde im 19. Jahr seines Bestehens als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt anerkannt. „Somit sind wir gewissermaßen geadelt“, so Friedel Schumacher im Rahmen eines verspäteten Jahresabschlusses des Arbeitskreises der Briloner Wirtschafts- und Tourismus GmbH in der Hiebammen Hütte.

Die Überreichung der Urkunde durch den Geschäftsführer des Sauerland-Tourismus, Thomas Weber, sei für ihn die Krönung eines ereignisreichen Jahres 2014 gewesen.

Weber habe in seiner Laudatio im Oktober vergangenen Jahres noch einmal unterstrichen, dass es durch das Projekt „Brilon natürlich“ – Vielfalt von Kultur und Landschaft im Sauerland“ gelungen sei, das Bewusstsein für die Eigenheiten und Einmaligkeiten des Sauerlandes zu stärken. Alles mit dem Ziel eine regionale Identität zu erreichen und nachhaltigen Bürgertourismus der modernen Art zu betreiben.

Dass es gute Gründe für eine solche Auszeichnung gibt, wurde aus dem Jahresbericht 2014 von Friedel Schumacher deutlich.

Kürbisschnitzen ein Renner

Zu den insgesamt 88 Veranstaltungen (63 in den Sommer- und 25 in den Herbstferien) kamen immerhin rund 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Mit unermüdlichem Einsatz sei es wie immer geglückt, ein ausgewogenes Programm für Jung und Alt zu unterbreiten, betonte der BWT-Geschäftsführer Rüdiger Strenger in seiner Begrüßung. Damit könne man den Aktiven des Arbeitskreises gar nicht genug danken. Frische und neue Ideen könne man nie genug haben, sie kämen immer gut an, warb Schumacher, wie sich am Beispiel der Landfrauen gezeigt, deren „Die Kuh macht Muh! Viele Kühe machen…??? “ rund 30 Besucher auf dem Hof von Bauer Tacken interessierte.

Auch die neuen Angebote der Waldjugend, der Barfußpfad und die „künstlerischen Wasserforscher“ in der Hilbringse sowie die Outdoor-Abenteuernacht (die sogar wiederholt werden musste) oder der Klassiker „Ein Rucksack voller Walderlebnisse“ habe die Naturfreunde einer ganzen Region und sogar aus dem Ruhrgebiet angelockt. Der absolute Renner sei natürlich wieder das Kürbisschnitzen auf dem Bauernhof Bals in Altenbüren gewesen, an dem mehr als hundert Kinder und Erwachsene teilgenommen haben.

Neues mit Altem kombinieren

Neues mit Altbewährtem zu kombinieren, das sei immer noch das A und O des Arbeitskreises „Brilon natürlich“, die gute Mischung aus wohlüberlegten Titeln und Themen habe sich bewährt und solle beibehalten werden. Ein spezieller Höhepunkt sei das „3. Offene Atelier“ auf dem Gelände der Hiebammen Hütte gewesen, das in Kooperation mit dem Kunstverein Östliches Westfalen stattfand. Hier sei bei der pädagogischen Aufbereitung des Themas „Lernen von der Natur“ der Erhalt der biologischen Vielfalt aus Sicht der Künstler der Öffentlichkeit näher gebracht worden, schilderte Schumacher eine äußert erfolgreiche Woche.

Abschließend rief Friedel Schumacher dazu auf, unter dem Motto „Bündelung der Kräfte“ auch im 20. Jahr von „Brilon natürlich“ kontinuierlich und erfolgreich um den nachhaltigen Tourismus von hoher Qualität zu bemühen.