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Mit Prinz André I. in die närrische Hochzeit

20.01.2015 | 00:12 Uhr

Hoppecke. Mit Prinz André I. sowie dem Sessions-Motto „Hüttengaudi wie noch nie, die CGH beim Aprés Ski“ starteten die Hoppecker Karnevalisten am Samstagabend in der gut besuchten Schützenhalle in die fünfte Jahreszeit.

Mit dem 24-jährigen Maschinenbaustudenten aus dem Hause Schörmann hat die CGH wieder einen Prinzen in ihren Reihen, der nicht nur Vizepräsident des Vereins ist. Er stammt zudem auch aus einer Familie, ohne die im Hoppecker Karneval eigentlich nichts läuft, so der Vorsitzende Reinhold Erlemeier bei der Proklamation.

Schon reihenweise stellten „Schörmanns“ in der Geschichte der CGH die Prinzen. Zudem fungiert Onkel Martin als Sitzungspräsident, Vater Klaus ist Mitglied des Elferrates und Schwester Alena wirbelte als Solomariechen über die als Almhütte stilecht ausstaffierte Bühne. Erlemeiers Dank galt aber auch Dominic I., dem das Narrenvolk im letzten Jahr zujubelte.

Mit dem Karneval in der Hoppecker Schützenhalle fiel neben der gleichzeitig stattfindenden Kappensitzung in Medelon auch der Startschuss für die närrische Session im oberen Sauerland, wo in den kommenden Wochen bis zum Aschermittwoch ein Höhepunkt wieder den nächsten jagt.

Gleich nach dem Einzug von Ziege und Bär, Elferrat und Aktiven, die wieder vom Fanfarenzug „Prinzregent“ angeführt wurden, ließ es sich der 1. Vorsitzende in seiner Begrüßung nicht nehmen, Klaus II. (Klaus Lahme) zu ehren, der vor 25 Jahren im Dorf das Ziegenzepter schwang.

Conchita Wurst zu Gast

Jener Klaus Lahme, genannt „Ehls“ und wohnhaft in Berlin, sorgte dann auch noch einmal im Verlauf der Sitzung für Furore, als European-Song-Contest-Siegerin Conchita Wurst. Als der Sänger bzw. die Sängerin damals in Kopenhagen gewonnen hatte, muss die Berliner Szene beim Auftritt genauso schwer begeistert gewesen sein wie die Hoppecker Narrenschar bei ihrem Double am Samstag.

Was wäre eine Sitzung in Hoppecke ohne ihre verschiedenen Tanzgruppen? Undenkbar, denn nach wie vor zeichnen sie dafür verantwortlich, dass auch das Auge nicht zu kurz kommt. Angefangen von den beiden Tanzgarden über das Showballett mit der Geschichte von „Peter Pan“ bis hin zum Ausflug des Klamaukballetts „auf die Vogelwiese“. Ein „Heino“ darf bei solch einer Hüttengaudi auch nicht fehlen, aber das regelte Frank Lahme auf seine Art. „Schnütte“ hatte selbst auf „Blau blüht der Enzian“ eine musikalische Antwort. Und was im Dorfgeschehen so los war, da nahmen Martin Schörmann und Uli Pohl in ihrer Hollywood-Schaukel kein Blatt vor den Mund. Da bekamen einige so richtig was durch die „Klüngeln“, wenn sie im Verlauf des Jahres was verbockt hatten.

Den „Narrhalla Marsch“ brachte das Comedy-Duo „Mola“ (Rainer Molitor und Udo Lahme) auf die Hütt’n und Heidi Hedtmann die „Ballermann Atmosphäre“.

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