Methoden, um Angriff im Vorfeld zu verhindern

22 Mitglieder der Versehrten-Sportgemeinschaft Brilon e. V. „Aktiv und Vital“ nahmen an einem Einführungsseminar für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung teil.
22 Mitglieder der Versehrten-Sportgemeinschaft Brilon e. V. „Aktiv und Vital“ nahmen an einem Einführungsseminar für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung teil.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Mitglieder der Versehrten-Sportgemeinschaft Brilon „Aktiv und Vital“ im Alter von 53 - 86 Jahren nahmen an einem Einführungsseminar für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung teil.

Brilon..  22 Mitglieder der Versehrten-Sportgemeinschaft Brilon „Aktiv und Vital“ nahmen jetzt an einem anderthalbstündigen Einführungsseminar für Selbstbehauptung und Selbstverteidigung teil.

Durchgeführt und geleitet wurde das Seminar von Isabell Rösen und Markus Krämer vom Krav Maga Defcon Trainingscenter in Brilon.

Nach der Begrüßung wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter von 53 - 86 (!) Jahren zunächst die rechtlichen Grundlagen zum Thema Notwehr und Nothilfe erläutert.

Ältere oft Opfer

Im Anschluss wurde verdeutlicht, dass die Selbstverteidigung nicht erst da beginnt, wo körperliche Übergriffe stattfinden. Ein sicheres Auftreten, eine entschlossene Körperhaltung und der Einsatz der Stimme stellen gute Mittel dar, um einen Angriff im Vorfeld zu verhindern.

Gerade ältere und gebrechliche Menschen werden in der heutigen Zeit immer häufiger Opfer von Gewalt. Nur wer sich mit dieser Gewalt gedanklich auseinandersetzt und gegebenenfalls bereit ist, im Falle von körperlichen Übergriffen entschlossen zu handeln, ist in der Lage sich seiner Haut zu erwehren. Zunächst wurde das Selbstverteidigungssystem Krav Maga Defcon vorgestellt. Ein für jedermann, unabhängig von Alter, Größe und Geschlecht, einfach und schnell zu erlernendes, effektives und modernes Selbstverteidigungssystem.

Am „lebenden Objekt“ testen

Die Teilnehmer waren verblüfft, wieviel Kraft in einem einfach ausgeführten Schlag oder Tritt stecken kann. Schläge und Tritte wurden am Ende mit Wonne am „lebenden Objekt“ (natürlich mit Schutzausrüstung ausgestattet) getestet.

Am Ende waren sich Teilnehmer und Trainer einig, dass es ein kurzweiliges und sinnvolles Seminar war. Alle Beteiligten hatten viel Spaß. Und der Termin für eine Wiederholung bzw. Fortführung wurde schon in Aussicht gestellt.