Mehr als 2000 ehrenamtliche Stunden geleistet

Winterberg..  Der Löschzug Winterberg hielt jetzt seine diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Hierzu konnte Löschzugführer Brandinspektor Klaus Greve wieder zahlreiche Gäste von Rat und Verwaltung, der aktiven Einsatzabteilung sowie der Ehrenabteilung begrüßen.

So einsatzreich wie das neue Jahr in Winterberg begonnen hatte (wir berichteten), endete das vergangene. Der Löschzug rückte im Bilanzjahr 2014 zu insgesamt 197 Einsätzen aus und leistete dabei weit über 2000 ehrenamtliche Stunden. Die Sicherstellung des Brandschutzes und der Hilfeleistung ist die einzige, hoheitliche Pflichtaufgabe der Stadt, die rein durch das Ehrenamt getragen wird.

Unterstützung bei Unwetterlagen

In seinem Jahresbericht ging der Löschzugführer auf einige Einsätze detaillierter ein. So wurde beispielsweise technische Hilfe bei einem schweren Verkehrsunfall mit insgesamt elf Verletzten auf der B 480 hinter dem Abzweig zur Ruhrquelle geleistet und ein Brand in einem 12 Familienwohnhaus in der Innenstadt bekämpft, bei dem mehrere Personen gerettet und ins Freie geführt werden mussten. Des Weiteren wurden die kreisfreien Städte Essen und Münster bei den großen Unwetterlagen in 2014 u. a. von der Feuerwehr Winterberg mit Führungskräften und Kommunikationseinrichtungen unterstützt.

Auch die Aus- und Fortbildung der Kameradinnen und Kameraden kam nicht zu kurz. So wurden zahlreiche Lehrgänge auf Stadt-, Kreis- und Landesebene besucht. Zudem hielt der Löschzug zusätzlich 25 Ausbildungsabende am Feuerwehrhaus in der Schulstraße ab.

Die Jugendfeuerwehr bestand im Berichtsjahr aus insgesamt 15 aktiven Mitgliedern und seit einigen Jahren erstmalig wieder nur aus Jungen. Interessierte Jugendliche sind jederzeit herzlich willkommen, sich die gemeinsamen Abende der Jugendfeuerwehr bei Spiel, Spaß und feuerwehrtechnischer Ausbildung anzusehen und dabei mitzumachen.

Auch die Alterskameraden der Ehrenabteilung waren in 2014 wieder besonders aktiv. So konnte Norbert Honekamp von zahlreichen Treffen der Gemeinschaft, Unterstützungsleistungen beim Löschzug und bei der Pflege des Judenfriedhofs sowie von der Betreuung der „Florianhütte“ berichten.

Danke für professionelle Hilfe

Auch Bürgermeister Werner Eickler nahm an der Versammlung teil, bedankte sich für die professionelle Hilfeleistung des Löschzuges bei der aktuellen Tragödie an der Bobbahn.

Brandoberinspektor Michael Schlüter legte auf eigenen Wunsch wegen Zeitmangels aus beruflichen Gründen nach vielen Jahren das Amt des stv. Fachbereichsleiters „ABC-Gefahrstoffabwehr“ auf Stadtebene nieder, steht der Feuerwehr Winterberg aber weiterhin als Führungskraft im Einsatzdienst zur Verfügung. Nach zweijähriger Dienstzeit wurde Hauptbrandmeister Jörg Honekamp aus der Funktion des kommissarisch stellvertretenden Löschzugführers entlassen. Während dieser Zeit war er maßgeblich für die Durchführung des Jubiläums des Löschzuges in 2013 zuständig. Zu seinem Nachfolger wurde Brandinspektor Jens Quick für die Dauer von sechs Jahren bestellt. Wehrleiter Wolfgang Padberg bedankte sich bei den Kameraden für die stets gute Zusammenarbeit und für den ehrenamtlichen Einsatz zugunsten der Bürger und Gäste in der Stadt Winterberg.