Medien – Sensburg will gegen "falsche Behauptungen" vorgehen

Patrick Sensburg (CDU) äußerte sich erstmals zu den Gewalt-Vorwürfen gegen ihn.
Patrick Sensburg (CDU) äußerte sich erstmals zu den Gewalt-Vorwürfen gegen ihn.
Foto: Ralf Rottmann / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Patrick Sensburg möchte sich mit einem Anwalt gegen "unwahre Behauptungen" in den Medien zur Wehr setzen. Seine Freundin hatte ihn angezeigt.

Sauerland.. Patrick Sensburg (CDU) möchte sich gegen "unwahre Behauptungen" in der Berichterstattung um den Streit mit seiner Freundin zur Wehr setzen. Der Bundestagsabgeordnete habe einen Anwalt beauftragt, sagte er bei einer Veranstaltung im Sauerland. Am vergangenen Wochenende war publik geworden, Sensburg habe eine Anzeige wegen häuslicher Gewalt von seiner "Ex-Freundin" erhalten.

Dies hatte die "Bild am Sonntag" berichtet. Er habe die Frau bei einem Streit im Dezember gewürgt, geschlagen und an die Wand gedrückt, hieß es. Die Dame hatte die Anzeige daraufhin offenbar zurückgezogen, um Sensburg nicht zu schaden. So jedenfalls zitierte das Springer-Blatt den CDU-Politiker.

Gewalt Keine Trennung von Freundin

Bei der Veranstaltung in Hallenberg referierte Sensburg vorwiegend über seine Arbeit als Vorsitzender des NSA-Untersuchungsausschusses in Berlin. Er ging jedoch auch auf die in den Medien kursierenden Ereignisse ein. Sensburg sagte: „Es ist nie schön, wenn man sich streitet. Aber meine Freundin und ich sind nicht getrennt. Wir haben die Sache einem Anwalt übergeben, weil in den Medien Behauptungen erhoben wurden, die so einfach nicht wahr sind.“ Vieles werde sich in den nächsten Tagen aufklären. (we)