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Marsberger will alte Ami-Schlitten auf Vordermann bringen

06.02.2016 | 09:13 Uhr
Marsberger will alte Ami-Schlitten auf Vordermann bringen
Manuel Brügger (links) aus Marsberg freut sich auf ein Jahr Amerika. Dirk Wiese, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Brilon, übernimmt die Patenschaft.Foto: Annette Dülme

Marsberg.  Manuel Brügger wird im August für ein Jahr in die USA gehen. Möglich macht das ein Stipendium im Rahmen des parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP), für das das heimische MdB, Dirk Wiese, die Patenschaft übernimmt.

Im Ausland zur Schule gehen und arbeiten, neue Menschen und eine andere Kultur kennenlernen – davon träumen viele Jugendliche. Dieser Traum wird für Manuel Brügger aus Marsberg Wirklichkeit. Mehr noch. Vor ihm liegt ein Jahr Amerika. Anfang August beginnt für ihn ein aufregendes Leben im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wohin es genau geht, weiß der 19-jährige Kfz-Mechatroniker noch nicht.

Von MdB Wiese vermittel

Dazu kann auch Dirk Wiese noch nichts sagen. Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete vermittelt einjährige Schulpraktika in den USA. In diesem Jahr hatten sich drei junge Menschen aus dem Sauerland für das Stipendium des parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) beworben, einem gemeinsamen Programm des deutschen Bundestages und des US-Kongresses. „Die Bewerbung von Manuel Brügger hat mich besonders überzeugt“, sagt Wiese.

Zuvor galt es für Manuel Brügger die Vorauswahl und die Auswahlgespräche zu bestehen.

Dirk Wiese übernimmt die Patenschaft für den Marsberger Stipendiaten. Manuel wird ein Jahr bei einer Gastfamilie in den USA verbringen. Er wird dort ein örtliches College besuchen und Praktika in Betrieben machen.

Zwei Patenschaften für Amerika-Stipendiaten hat der heimischen Bundestagsabgeordnete bereits in den Vorjahren übernommen. Für eine Sunderanerin ging es in den Großraum Chicago und für einen Winterberger nach Iowa. Beiden hätte der Amerika-Aufenthalt sehr viel gebracht, so der Politiker und dabei sehr viel Interessantes erlebt.

Die Sunderanerin sei mit vielen tollen und neuen Eindrücken zurückgekehrt. Der Winterberger bleibt noch bis August und genieße in vollen Zügen den amerikanischen Wahlkampf direkt vor der Haustür. Die Augen von Manuel Brügger strahlen ob dieser Schilderungen.

„Botschafter der Heimat“

„Ich habe in der WP von dem Stipendium des Deutschen Bundestages gelesen“, erzählt der junge Mann mit dem Faible fürs Schrauben an alten und neuen Autos. „Ich habe sofort gewusst, dass das auch etwas für mich sein könnte. Und dann habe ich mich beworben.“

Das war im vergangenen August. Besonders das berufsbezogene Programm finde er gut, sagt er. Gerne würde er in einer Tuning-Werkstatt Oldtimer aufpeppen. Und am liebsten würde er das an der amerikanischen Westküste tun. Gespannt ist er auf den Stoff, der auf dem College auf ihn zukommen wird.

Etwa sechs Wochen vor Reiseantritt wird er erfahren wohin sie genau führen wird und wer seine Gastfamilie sein wird. Wiese: „Und er wird auch eine Art Botschafter seiner deutschen Heimat und speziell des Sauerlandes sein.“

Manuel Brügger nickt zustimmend. Auch die Aufgabe will er gerne übernehmen. Er frischt schon ordentlich sein Englisch und seine Heimatkunde auf.

Annette Dülme

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