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Logo soll für Schwung, Dynamik und jede Menge Teamgeist stehen

16.12.2011 | 16:38 Uhr
Logo soll für Schwung,  Dynamik und jede Menge Teamgeist stehen
Stellten das Logo für die Bob-WM 2015 in Winterberg vor: Ivo Ferriani. Alois Schnorbus, Christin Senkel, Anja Schneiderheinze, Liselotte Thöne, Landrat Dr. Schneider, Bürgermeister Eickler und Ulrich Bork.

Winterberg.Ein stilisierter Skeletoni und ein Bobfahrer - beide in Blau gehalten, beide in Aktion in mitten eines schwarz-rot-goldenen Bogens. So sieht das Logo für die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften 2015 in Winterberg aus. Im Vorfeld des Bob- und Skeleton-Weltcups an diesem Wochenende wurde das neue Emblem am Freitagmorgen von BSC-Bobpilotin Anja Schneiderheinze und ihrem Team enthüllt.

Im Februar 2015 wird sich die Elite des Kufensports im Winterberger Eislabyrinth messen. Doch bis dahin soll an der Bahn baulich noch einiges geschehen. Investitionen in Höhe von 1,8 Millionen Euro sind demnach geplant. So soll u.a. die Zielarena attraktiver gestaltet werden. „1000 bis 1500 Tribünenplätze werden geschaffen, wir denken an eine dritte Videowand und an eine bessere Beschallung“, sagte Bürgermeister Werner Eickler.

Schon 2012 sollen erste Arbeiten in Angriff genommen werden. „Wir warten noch auf die Bewilligungsbescheide. Aber die Vergabe der Weltmeisterschaft nach Winterberg hat für die Zuschussfrage eine bedeutende Rolle gespielt“, so Ulrich Bork, Geschäftsführer der Bobbahn Betreiber Erholungs- und Sportzentrum Winterberg GmbH.

Landrat Dr. Karl Schneider versprach, die Weltmeisterschaft 2015 sei eine Auszeichnung und Ehre für die Region. Nicht nur die Stadt Winterberg werde davon profitieren, sondern der gesamte Kreis: „Da bleibt was hängen.“

BSC-Vorsitzender Alois Schnorbus sprach vom „größten Ereignis in der Sportgeschichte des BSC und der Stadt“, das man mit bewährten Kräften gemeinschaftlich zu einem Erfolg führen werde.

FIBT-Präsident Ivo Ferriani aus Italien griff die Ankündigung der baulichen Veränderungen auf. Der Bob- und Skeletonsport sei zwar in erster Linie eine Sache für die Sportler. Aber man brauche auch das Publikum. Hier werde in die richtige Richtung investiert. „Ich bin sicher, das wird eine phantastische Weltmeisterschaft erleben.“

Bei dem im Sommer 2011 ausgeschriebenen Logo-Wettbewerb für die WM hat sich übrigens der Entwurf der Kreativagentur „Wirkstoffgruppe“ aus Attendorn durchgesetzt. „Wir waren uns einig, dass dieses Logo besonders gut zur Geltung bringt, wie dynamisch, technisch, aber auch teamorientiert die Sportarten Bob und Skeleton sind“, so Bork.

Thomas Winterberg

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