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Löschgruppe Antfeld feiert 125. Geburtstag

17.09.2012 | 18:36 Uhr
Löschgruppe Antfeld feiert 125. Geburtstag
Im Rahmen des Jubiläums wurden zahlreiche Jubilare geehrtFoto: Aue

Antfeld. Mit einem Festakt in der Schützenhalle sowie einem Festzug durch das Dorf und der Kranz­niederlegung auf dem Hamberg, hat ganz Antfeld jetzt das 125-jährige Bestehen seiner Löschgruppe gefeiert.

Welchen Stellenwert die Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Antfeld im Dorf und auch der Stadt Olsberg einnimmt, zeigte die große Zahl der Gäste, die gekommen war, um zu gratulieren. Angefangen von Bürgermeister Wolfgang Fischer und den Ratsmitgliedern, über den Löschzug und die Löschgruppen der Stadt sowie aus Nuttlar und Altenbüren, bis hin zu den Rettungsdiensten, den örtlichen Vereinen und den Dorfbewohnern.

Dachsanierung geplant

In seiner Begrüßung ließ Löschgruppenführer Roland Ernst die Geschichte der Antfelder Feuerwehr noch einmal kurz Revue passieren. Er erinnerte an den 1. Spritzenmeister Wilhelm Ridder und seine Nachfolger an der Spitze der Wehr und das alte Gerätehaus neben der Schule.

Dazu die Anschaffung der ersten Motorpumpe 1942 und des ersten Feuerwehrautos 1966 sowie die diverse Großbränden im Laufe der Zeit. Für Roland und seine Wehr ist es aber auch eine große Herausforderung, der Verantwortung in der heutigen Zeit gerecht zu werden, frei nach dem Motto: „Der Vergangenheit verpflichtet, für die Zukunft gerüstet!“

Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer kam nicht mit leeren Händen, sondern hatte neben dem obligatorischen „Sauerländer Flachgeschenk“ noch eine gute Nachricht für die Antfelder parat. Unter der Voraussetzung, dass der Olsberger Rat zustimmt, sind für die Sanierung des Daches am Feuerwehrgerätehaus, die Dachfassade und die Tore im Haushalt 2013, 85 000 Euro eingeplant.

Zuvor hatte Fischer unter anderem die Gründung einer Jugendfeuerwehr in Antfeld als wichtigen Schritt in die richtige Richtung bezeichnet. Die Mädchen und Jungen, die durch intensive Nachwuchswerbung gewonnen werden konnten, seien im wahrsten Sinne des Wortes mit „Feuereifer“ dabei, so Fischer.

Die Nachwuchswerbung sprach auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Hubertus Kreft an. Sie werfe im Hinblick auf den demografischen Wandel jede Menge Fragen auf. „Was wäre wenn?“ so Kreft, darum seien Stadt, die Wehren selbst und alle Bürger, nicht nur hierzulande gefordert, sich mit der Zukunft der Feuerwehr zu beschäftigen.

Anschließend dankte Antfelds Ortsvorsteher Gerd Schmelter für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und lobte vor allem die gute Jugendarbeit.

Und Olsbergs Wehrführer Helmut Kreutzmann appellierte an alle, ihre örtlichen Wehren nach Kräften zu unterstützen und gratulierte im Namen der Kameradin-nen und Kameraden.

Bevor der Musikverein Antfeld dann zum Tanz aufspielte, galt es noch langjährige treue Wehrmänner der Alters- und Ehrenabteilung auszuzeichnen: für 60-jährige Mitgliedschaft: Willy und Josef Frese, Franz Ernst, Franz Hempelmann und Siegfried Spieckermann; 50 Jahre: Franz-Josef Betten, Heinz Funke-Droste, Hans Lang, Franz-Josef und Ulrich Gödde.

Von Joachim Aue



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